Heibel-Ticker Podcast
Herzlich willkommen im Heibel-Ticker Podcast! Hier gibt Ihnen Stephan Heibel, erfahrener Börsenexperte und Herausgeber des beliebten Heibel-Ticker Börsenbriefs, fundierte Analysen und verständliche Einblicke in die Welt der Aktien, Börse und Aktienmärkte. Ob Quartalszahlen, aktuelle Marktbewegungen oder konkrete Investmentideen – Sie erfahren, was die Börse bewegt und wie Sie davon profitieren können. Ideal für Privatanleger, die ihr Wissen erweitern und fundierte Entscheidungen treffen möchten, um Ihr Portfolio noch weiter zu optimieren.
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Rotation an den Märkten trifft Intel und Alphabet, Pharmawerte profitieren
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Die Woche zeigt Crash und Hausse gleichzeitig: Intel verliert 24 Prozent, Alphabet 13 Prozent, während Eli Lilly, Tesla und Gilead deutlich zulegen. Der Dax gewinnt 2,5 Prozent, der Nasdaq fällt um 2 Prozent, das Heibel-Ticker Portfolio schließt mit minus 0,5 Prozent. Diversifizierte Depots überstehen diese Rotation besser als reine KI-Wetten. Fed, EZB und Bank of Japan lassen die Zinsen unverändert, doch ein Ölpreis über 110 US-Dollar treibt die Inflation und macht eine Zinserhöhung im Dezember wahrscheinlicher. Hinzu kommt der angekündigte Rücktritt von EZB-Präsidentin Lagarde. Bei den Quartalszahlen trennen sich die Hyperscaler: Microsoft übertrifft den Konsens, Intel enttäuscht mit schwachem Ausblick, Amazon fällt aus Sicht des Autors zu Unrecht. Dazu kommen Metas Aktienausgabe über 95 Milliarden US-Dollar, Musks Warnung vor den Neoclouds, der Börsengang von Anthropic, der Binance-Hack und ein KI-Experiment, bei dem Agenten eine Sandbox umgehen.
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Moin aus Hamburg. –
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Für alle anderen – hier gibt’s für Privatanleger jede Woche den Überblick über die wichtigsten Themen unserer Heibel-Ticker-Ausgabe. Mit fundierten Marktanalysen und Börseneinschätzungen. –
Gelesen von einer Ka-I-generierten Stimme, die wir Schritt für Schritt optimieren, damit sie natürlicher klingt. –
Da die Erstellung der Wochenausgabe freitags oft mehr als zehn Stunden dauert und meist bis in den Abend reicht, spare ich mir das anschließende Vorlesen. –
So bleibt mehr Zeit für die Recherche und die inhaltliche Arbeit. –
Und jetzt geht’s direkt in die aktuelle Ausgabe. –
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Eins – Info-Kicker. – Ju-Es-Anleger ergreifen die Flucht … nach Deutschland?
Liebe Börsenfreunde, –
Ich kommentiere die Notenbankentscheidungen dieser Woche in den Ju-Es-A, in Europa und in Japan – doch die Schlagzeilen wurden von Quartalszahlen der Haiper-Skeiler und anderer Täck-Unternehmen geschrieben. Dabei traten dramatische Diskrepanzen zutage, die zu zweistelligen Kursausschlägen in beide Richtungen führten. Was dahinter steckt, analysiere ich in Kapitel zwei.
Unsere Sentiment-Umfrage verzeichnet eine relative Beruhigung unter den Anlegern in Deutschland. – Was dies für die künftige Aktienmarktentwicklung bedeutet, zeige ich in Kapitel drei.
Die Ka-I-Welt dreht sich immer schneller – und ich komme kaum hinterher, die Bedeutung der einzelnen Entwicklungen auseinanderzudividieren. In Kapitel vier zeige ich, warum Intel nach den Ku-Zahlen zu Recht ausverkauft wurde, während Maikrosoft zu Recht anstieg. Ich zeige auch, warum Ämmäson zu Unrecht ausverkauft wurde – und welche Titel die aktuelle Marktphase besser durchstehen als andere.
Alles läuft auf die Frage hinaus … wie denn nun letztlich die Ka-I-Revolution unsere Wirtschaft verändern wird. Meine Überlegungen dazu konnte ich in Kapitel vier nur ansatzweise formulieren. Wir werden uns am Dienstag um zwölf Uhr dreißig in einem Laif-Video-Kohl eingehend damit auseinandersetzen. – Den Link schicke ich allen Plus-Mitgliedern rechtzeitig vor Beginn zu.
Diese Woche habe ich urlaubsbedingt nur ein Apdäit geschrieben – und das zu Intel. Die Aktie brach diese Woche nach einem enttäuschenden Ausblick um vierundzwanzig Prozent ein. Mehr dazu lesen Sie in Kapitel fünf.
Wie immer gibt es einen tabellarischen Überblick über unser Heibel-Ticker Portfolio in Kapitel sechs. – Wenn ich es überspitzt formulieren sollte … Diese Woche gehört zu den Wochen an der Börse, in denen viele Spekulanten verprellt werden. Junge Zocker, die ausschließlich in Ka-I-Aktien – und dort mit gehebelten Optionen – unterwegs waren, wurden diese Woche aus dem Markt gespült. Diese schlechte Erfahrung wird dazu beitragen, dass sie nie wieder in Aktien anlegen werden. Schade. – Dabei ist es so einfach, frühzeitig eine gesunde Diversifikation im Depot zu realisieren – auch mit wenig Geld – um solche Marktphasen mit einem blauen Auge zu überstehen. Unser Heibel-Ticker Portfolio, das seit Jahren stark auf Technologie und Ka-I setzt, konnte diese brutale Woche mit einem nur kleinen Minus von null Komma fünf Prozent abschließen.
Nun wünsche ich eine anregende Lektüre, –
Täik Schär – Ihr Börsenschreibel
Stephan Heibel
Chefredakteur und Herausgeber des Heibel-Ticker Börsenbriefs
Zwei – So tickt die Börse. – Kräsch und Hausse gleichzeitig heißt: Rotation.
Die Woche könnte widersprüchlicher kaum sein. – Wir erlebten einen Börsenkräsch bei Intel mit minus vierundzwanzig Prozent, Alphabet mit minus dreizehn Prozent und Marwell mit minus vierzehn Prozent – aber auch eine Börsenhausse bei Ilai Lilli mit plus elf Prozent, Tesla mit plus sieben Prozent und Gilied mit plus neun Prozent. In der Dax-Familie sprechen lediglich Hällo-Fresch mit minus dreizehn Prozent und Heidelberger Druck mit minus zwölf Prozent für einen Kräsch, während auf der Hausse-Seite Aktien wie Befesa mit plus sechzehn Prozent, Bayer mit plus fünfzehn Prozent und Aixtron mit plus vierzehn Prozent zu finden sind. Derweil erhöht sich der Inflationsdruck seit drei Monaten kontinuierlich – von damals unter achtzig Ju-Es-Dollar pro Fass Brent-Öl auf inzwischen deutlich über einhundertzehn Ju-Es-Dollar pro Fass. Der hohe Ölpreis ist laut übereinstimmenden Erklärungen der drei großen Notenbanken – Ju-Es-A, E-U und Japan – der Inflationstreiber, während ohne den Öl-Effekt die Inflation eher in der Region um knapp über zwei Prozent pendeln würde.
Wie reagierten die drei großen Notenbanken auf eine Inflation, die nicht zurückkommt? – Am Mittwoch die amerikanische Fädderal Riserv, am Donnerstag die Europäische Zentralbank, am Freitag die Bänk of Dschäpän: – Alle drei tagten innerhalb von drei Tagen, und alle drei ließen die Zinsen unverändert. Aber Vorsicht … denn Zinspause heißt nicht Entwarnung.
Die Fed beließ am Mittwochabend ihren Leitzins bei drei Komma sieben fünf bis vier Prozent. Die Abstimmung fiel zehn zu zwei aus: – Die Gouverneurin Kuck und die Klievländ-Präsidentin Hämmäck stimmten für eine sofortige Anhebung. Das ist ein Bruch mit der Einstimmigkeit, die wir noch im September verzeichneten. Die amerikanischen Verbraucherpreise stiegen im September um drei Komma sieben Prozent, stärker als erwartet, getrieben vom Benzinpreisanstieg um neun Komma eins Prozent im Vergleich zum Vormonat. Fed-Chef Kevin Worsch gab keinerlei Hinweise auf mögliche zu erwartende Zinsschritte bei der nächsten Sitzung im Dezember. Dennoch interpretierten Anleger, dass eine Anhebung im Dezember wahrscheinlicher geworden ist.
Die E-Z-B folgte am Donnerstag einstimmig mit einer Pause beim Einlagezins von zwei Komma fünf Prozent. Die Inflation im Euroraum stieg im September auf drei Komma acht Prozent – die Energiekomponente hat einen Anteil von achtzehn Komma neun Prozent daran. Präsidentin Christine Lagard nannte die Richtung als ziemlich klar – Zinserhöhung im Dezember – und gab zugleich bekannt, ihr Amt am Samstag, dem siebten Februar zweitausendsiebenundzwanzig niederzulegen, acht Monate vor Ablauf der Amtszeit. Der Schritt kommt nicht überraschend, sie wurde schon häufiger als Kandidatin für im nächsten Frühjahr anstehenden Wahlen in Frankreich ins Gespräch gebracht. Die Nachfolgersuche hat begonnen, und es deutet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen an zwischen dem ehemaligen spanischen Notenbankchef Pablo Ernándes de Koss und dem früheren niederländischen Zentralbankchef Klaas Knott. – Wir dürfen aus der Herkunft ableiten, dass Knott eher für eine restriktive Geldpolitik steht und Koss Euro-Schulden gegenüber offener ist. Deutschland kann seine beiden Kandidaten – Nagel und Schnabel – nicht ernsthaft einbringen, da wir schon die E-U-Spitze mit von der Leyen besetzt haben.
Die Bänk of Dschäpän tagte am Donnerstag und Freitag und beließ den Leitzins bei eins Komma zwei fünf Prozent. Alle drei Notenbanken warten, aber die Tendenz weist jeweils auf eine folgende Straffung hin, nicht auf Lockerung.
Doch kommen wir zum Thema, das die Anleger diese Woche am meisten beschäftigte: – Wie bereite ich mich auf einen Machtgewinn der Ju-Es-Demokraten nach den Zwischenwahlen in den Ju-Es-A vor? Antwort: – Ka-I-Werte verkaufen, defensive Werte kaufen, wie Pharmawerte oder einfach Staatsanleihen. Die Rendite der zehn Jahre laufenden Ju-Es-Staatsanleihen ging diese Woche um null Komma null sieben Prozentpunkte zurück auf vier Komma neun drei Prozent.
Na … jetzt fragen Sie sich, warum der Heibel nicht endlich vom Ka-I-Kräsch spricht? Das ist doch schließlich das Thema der Woche gewesen, wenn Dutzende Ka-I-Aktien mit zweistelligen Prozentsätzen ins Minus rutschen. Das stimmt, – doch es würde die Wochenbetrachtung auf den Kräsch reduzieren, und ein Kräsch war es nur für diejenigen Anleger, die alles auf eine Karte setzen. In einem gut diversifizierten Portfolio gab es diese Woche eben auch Titel mit großen Kursgewinnen. So stieg der Dax mangels Ka-I-Partizipation diese Woche um zwei Komma fünf Prozent an, während der Näsdäck um zwei Prozent einbrach. Der Es-änd-Pi fünfhundert konnte das Minus mit minus null Komma sechs Prozent überschaubar halten, genau wie unser Portfolio mit minus null Komma fünf Prozent.
Die Woche startete vielversprechend. Es-Ka-Hainix legte in Südkorea Ku-Zahlen vor, die begeisterten: – Der Umsatz vervierfachte sich, der Gewinn versechsfachte sich. Di-Rämms sind bis Ende zweitausendneunundzwanzig ausverkauft, Knappheit werde bis zweitausenddreißig bestehen bleiben. Das Unternehmen kündigte Investitionen in den Ausbau der Fertigungskapazität an – gut für Aixtron, Lämm Risörtsch, A-Es-Em-El und Pe-Fau-A Te-Pla. – Auch die Aktie von Maikron sprang an. Die Zahlen von Samsung konnten zur Wochenmitte diese Begeisterung allerdings nicht bestätigen.
Maikrosoft legte am Mittwochabend Zahlen vor, die in allen Bereichen den Konsens übertrafen: – neunzehn Prozent Umsatzwachstum auf zweiundneunzig Komma drei Milliarden Ju-Es-Dollar, der Gewinn je Aktie übertraf die Erwartung mit vier Komma neun zwei Ju-Es-Dollar um fünf Prozent, eine Beschleunigung des Klaud-Geschäfts Äschör auf achtundvierzig Prozent Wachstum nach zuvor dreiundvierzig Prozent. Nachbörslich stieg die Aktie um rund sieben Prozent, – doch diese erfreuliche Reaktion auf die Ku-Zahlen gab die Aktie am Donnerstag aufgrund der schwachen Börsenverfassung wieder ab.
Intel hingegen enttäuschte seine Anleger. Das Ku-Drei übertraf zwar noch die Erwartungen: – einundzwanzig Prozent Umsatzwachstum auf sechzehn Komma fünf Milliarden Ju-Es-Dollar Umsatz, der Gewinn je Aktie lag um dreißig Prozent über den Erwartungen. Doch der Ausblick auf das Ku-Vier zerstörte das Bild: – fünfzehn bis sechzehn Milliarden Ju-Es-Dollar Umsatz, nur noch null Komma zwei fünf Ju-Es-Dollar Gewinn je Aktie und eine Bruttomarge von achtunddreißig Prozent nach zuvor vierundvierzig Prozent. Maikrosofts Hinweis auf einen Rückgang der Windous-O-E-Em-Einnahmen im mittleren dreißiger Prozentbereich bestätigt, was am Pe-Ce-Markt befürchtet wurde: – Die Erneuerungswelle nach dem Sapport-Ende von Windous zehn ist weitgehend gelaufen. Die Aktie von Intel verzeichnete diese Woche den größten Verlust ihrer Geschichte.
In Kapitel vier habe ich ausgearbeitet, was genau bei Intel schief gelaufen ist und warum Maikrosoft diese Woche die besten Ku-Zahlen veröffentlicht hat.
Den größten Flächenschaden richtete am Donnerstag Alphabet an: – Der Mutterkonzern von Google verfehlte mit seinen Ku-Zahlen die Erwartungen, die Aktie fiel um rund zwölf Prozent. Das Unternehmen gehört zu den Haiper-Skeilern, also zu den Unternehmen, die am meisten in den Ausbau der Ka-I-Rechenzentren investieren. Doch noch immer bleibt die Umsatzentwicklung mit der hauseigenen Ka-I namens Dschemini hinter den Erwartungen zurück. Gleichzeitig sinken die Umsätze mit dem traditionellen Suchmaschinengeschäft Google schneller als gedacht.
Der gesamte Softwaresektor folgte: – Sörvis-Nau verlor siebenundzwanzig Prozent, Reddit brach um vierundzwanzig Prozent ein. Reddit ist die direkte Folge der Schwäche der Google Suchmaschine. Der „Träffik“ besteht inzwischen zu einem großen Teil aus Träffik von Ka-I-Agenten, die einfach nur Informationen zusammensuchen. Ka-I-Agenten klicken weder auf Werbeanzeigen, noch lassen sie sich zu Reddit weiterleiten. Schon gar nicht benötigen Ka-I-Agenten Lizenzen für irgendwas, das dann von Sörvis-Nau verwaltet werden könnte.
Fortinett, ein weiterer Anbieter von I-Te-Sicherheit, brach nach Zahlen um zwanzig Prozent ein. Die Ku-Zahlen waren schwach, der Ausblick noch schwächer. Auch Kraud-Straik und Pälo Älto Nettwörks wurden in Mitleidenschaft gezogen, – doch Anleger sollten hier aufpassen, nicht den vorschnellen Reaktionen der Spekulanten zu folgen. Der Misserfolg von Fortinett ist dem Erfolg von Pälo Älto und Kraud-Straik geschuldet. Während Fortinett noch immer kleine Kästchen verkauft, auf denen die proprietäre Netzwerksicherheit abgewickelt wird, bietet Kraud-Straik eine I-Te-Sicherheit über die Klaud an. Pälo Älto wechselte vor drei Jahren auf das Klaud-Modell. In Zeiten, wo Sicherheitslücken von I-Te-Agenten in Sekundenschnelle ausgenutzt werden können, sind Hardware-Lösungen nicht mehr zeitgemäß.
Blicken wir nochmals zurück auf die abgelaufene Woche: – Am vergangenen Wochenende dominierten Finanzierungsfragen die Schlagzeilen. Meta verkündete, fünfundneunzig Milliarden Ju-Es-Dollar über die Ausgabe neuer Aktien zu finanzieren, wobei fünfunddreißig Milliarden sofort ausgegeben wurden und sechzig Milliarden Ju-Es-Dollar in den nächsten Monaten sukzessive in den Markt gegeben werden sollen. Ich halte diese Vorgehensweise für schädlich für den Aktienkurs, es ist das Gegenstück zum Aktienrückkauf. Während ein Aktienrückkaufprogramm gerade in einen fallenden Markt hinein hochgefahren werden kann und somit stabilisierend wirkt, dürfte die Neuausgabe von Aktien über den freien Markt jeden Kursanstieg im Keim ersticken.
Spääs-Ex gab eine Anleihe mit einem Volumen von vierzig Milliarden Ju-Es-Dollar aus und ist damit laut Ihlon Mask vorerst ausreichend liquide. In einem Twiet traf Ihlon Mask einen wunden Punkt der Ka-I-Branche: – Anbieter von Ka-I-Rechenzentren wie Kor-Wiev, Nebius oder Ai-Ren, die in den vergangenen Wochen immer wieder unter Druck waren, dürften es laut Mask schwer haben. Die Ka-I-Investitionssummen seien inzwischen so groß, dass die Gelder bevorzugt an Unternehmen mit ordentlichem Käschflo gegeben würden und nicht an die „Nio-Klauds“, deren hohe Investitionen bislang noch kaum Umsätze erzielen. Von den zweihundert Nio-Klauds würden die wenigsten überleben, so Mask.
Meine Überlegungen dazu lesen Sie ebenfalls in Kapitel vier.
Ach ja, und dann war da noch die Veröffentlichung der I-Pi-O-Unterlagen von Anthropik. Die altruistischen Entwickler von Klohd streben eine Marktbewertung von zwei Billionen Ju-Es-Dollar an. Ich betone „altruistisch“, da das Unternehmen alles richtig machen möchte. Nicht umsonst haben sich die führenden Entwickler von Tschätt-Dschi-Pi-Ti aus Protest gegen ihren Chef Säm Oltman, den Zi-I-O von Oupen-E-Ai, aus dem Unternehmen herausgelöst und mit Anthropik eine eigene Ka-I entwickelt, die eben moralisch überlegen sein soll. Dieser Anspruch wurde auch beim Börsengang verfolgt, und so wurde eine Reihe von Mechanismen eingeführt, die verhindern sollen, dass ein Unternehmenschef von Anthropik zu viel Macht ausüben kann. Die Macht über Anthropik wird künftig ein Gremium haben, das nicht aus der Geschäftsführung besteht.
Wir dürfen gespannt sein, wie lange dieses Modell erfolgreich ist. – Oder, um meine eigene voreilige Meinung einfließen zu lassen: – ich kann mir nicht vorstellen, dass man sich mit Altruismus an der Börse behaupten kann. Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren. Bestes Gegenbeispiel ist unsere Siemens, die immer wieder erfolgreich neue Branchenführer entwickelt, obwohl es schon lange keine dominierende Gründerpersönlichkeit im Konzern mehr gibt. Vielleicht kann mir das jemand von Ihnen erklären, wie Siemens das schafft.
Doch Anthropiks Ka-I-Modell Klohd wird nicht nur von Tschätt-Dschi-Pi-Ti von Oupen-E-Ai, Dschemini von Alphabet, Grock von Spääs-Ex und Mjus von Meta herausgefordert, – sondern auch von chinesischen Oupen-Sors-Modellen wie Tschwen und Kimi. Diese Woche wurde ein Kimi-Modell veröffentlicht, das in seiner Leistung dem vor fünf Wochen veröffentlichten Klohd-Modell entspricht, allerdings wesentlich effizienter arbeitet – weniger Touken-Verbrauch.
Es bleibt die Gretchenfrage: – Trotz quasi unbegrenzter finanzieller Möglichkeiten seitens Maikrosofts sind dessen Server noch immer nur zweite Wahl hinter den Oupen-Sors-Linucks-Servern. Doch auf der anderen Seite bleiben Eksel und Wörd von Maikrosoft die erste Wahl bei Unternehmen, wenn es um Kollaboration geht. Wird sich Anthropik also nur gegen die anderen Ju-Es-Modellentwickler wie Oupen-E-Ai, Alphabet, Spääs-Ex und Meta behaupten müssen, – oder kommt die wahre Bedrohung vielleicht aus dem Bereich der Oupen-Sors-Modelle?
Linde übertrifft Umsatz- und Gewinnerwartungen, die Aktie hält sich gegen den Börsentrend stabil. Ilai Lilli klettert nach Ku-Zahlen um vier Prozent nach oben, Umsatz und Gewinn liegen über den Erwartungen, der Ausblick wurde angehoben. Novo Nordisk schaut dem Wettbewerber neidisch nach, sieht wohl nur noch die Rücklichter am Horizont. Ämmäson bricht nach Zahlen um sieben Prozent ein, – für mich zu Unrecht. Si-I-O Ändi Dschässi stellt ein Ei-Dabbelju-Es-Klaud-Wachstum von vierzig Prozent pro Jahr für zweitausendsiebenundzwanzig und zweitausendachtundzwanzig in Aussicht. Außerdem gebe es heute noch kein einziges Unternehmen mit einem Jahresumsatz von einer Billion Ju-Es-Dollar, doch Ämmäson sei auf dem Weg, gleich zwei davon zu haben: – Einzelhandel und Ei-Dabbelju-Es-Klaud.
Und dann ist da noch die Meldung, Marwell könne Lumentum übernehmen. Marwell ist heute der führende Anbieter von De-Es-Pe-Tschips, die eine optische Datenübertragung zwischen Servern im Rechenzentrum ermöglichen. Lumentum und Kohirent sind die beiden führenden Anbieter entsprechender Komponenten wie Lasern und weiteren optischen Komponenten. Die Kupferkabel in Rechenzentren brauchen mehr Strom und produzieren Wärme, die gekühlt werden muss. Der Wechsel zu optischen Netzwerken ist absehbar der nächste Schritt. Marwell möchte sich durch die Übernahme von Lumentum, wenn es denn gelingen sollte, ins Zentrum dieser Entwicklung setzen. Doch der Übernahmepreis ist teuer, – man diskutiert derzeit einen Aufpreis von sechsundvierzig Prozent auf den letzten Lumentum-Kurs, der schon eine exorbitant hohe Bewertung darstellte. Eine teure Übernahme würde in meinen Augen nicht umgehend den nächsten Börsenstar erzeugen, sondern höchstens vielleicht nach ein oder zwei Jahren der Integration.
Und dann ist da noch der Einbruch Nordkoreas in die weltgrößte Kryptobörse Bai-Nanß. Drei Milliarden Ju-Es-Dollar wurden entwendet und durch Bai-Nanß bereits ersetzt. Weitere fünf Komma drei Milliarden Ju-Es-Dollar sind gefährdet und wurden von allen namhaften Partnern geblockt, so dass sie derzeit nicht bewegt werden können – auch wenn Nordkorea die Schlüssel dazu hat.
Was steckt dahinter? Nun, das Läptop eines Mitarbeiters von Bai-Nanß wurde „kompromittiert“, also ausspioniert. Darüber erhielten die Hacker Zugriff auf die Software-Wollet, die Bai-Nanß für Kunden betreibt. Wichtig ist zunächst die Feststellung, dass nicht der Bit-Koin geknackt wurde. Geknackt wurden sozusagen die Konten, in denen Bai-Nanß-Kunden ihre Kryptowährungen aufbewahren, darunter nur zu einem kleinen Anteil – zirka fünfundzwanzig Prozent – Bit-Koins, daneben aber auch andere Krypto-Werte wie Stäibl-Koins.
Wie genau das Läptop des Mitarbeiters von Bai-Nanß gehackt wurde, ist noch nicht bekannt. Bit-Koin-Puristen wie Ihr Autor werden in ihrer Sichtweise bestätigt: – Nur eigene Kold-Wollets sind wirklich sicher. Und auch bei den Kold-Wollets gibt es derzeit immer wieder Problemmeldungen, so werden beispielsweise gefälschte Wollets unter dem Namen eines großen Herstellers verkauft. Bei der von mir empfohlenen Bit-Box-Null-Zwei gibt es bislang keine Problemmeldungen. Vielleicht zahlt sich nun der hohe Preis dieser Kold-Wollet aus, da sie auf einem separaten Sicherheits-Tschip neben der Bit-Box-Software aufbaut. Hoffen wir, dass dies weiterhin ein Sicherheitslevel ist, mit dem wir uns sicher fühlen können.
Sie haben sicherlich auch von dem Pe-Ha-Pe-Vorfall gehört. Ka-I-Agenten haben eine Sicherheitslücke bei Pe-Ha-Pe entdeckt. Die Lücke wurde letzte Woche publiziert und zeitgleich mit einem Sicherheits-Apdäit versehen, so dass man die Sicherheitslücke schnell schließen konnte. Nun gibt es zwei Sichtweisen dazu: – Die einen sagen, die Ka-I-Agenten können alles knacken, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis Schlimmeres passiert. Die anderen sagen, es ist doch super, dass wir derzeit Ka-I-Agenten haben, die uns auch die noch so schwer zu entdeckenden Sicherheitslücken aufzeigen, bevor sie von bösen Buben genutzt werden können.
Ich kontaktierte natürlich meinen I-Te-Entwickler, um ihn nach der Relevanz dieser Lücke für unsere Heibel-Ticker Software zu befragen. Mir wurde von unserem Server-Dienstleister ein entsprechender Link zum Apdäit zur Verfügung gestellt. Mein I-Te-Entwickler antwortete gelassen, er habe das gleich nach Bekanntwerden der Lücke bereits getan. Unabhängig davon sei unsere Pe-Ha-Pe-Installation nur eine kleine Nebensache, die mit unserem Heibel-Ticker Administrationssystem nichts zu tun hat. Na, das beruhigt.
Und überhaupt … wenn wir schon mal dabei sind: – Nun wurde bekannt, dass das Astra-Modell von Oupen-E-Ai eine neue Kommunikationsweise entwickeln konnte, um aus einer Sändbox auszubrechen. Es wurden zwei Agenten aufgesetzt, beide in einer Sändbox betrieben, so dass sie nicht miteinander kommunizieren können … so war zumindest die Überzeugung der Entwickler. Nun erhielten die beiden Agenten die Aufgabe, einen Weg zu finden, wie sie miteinander doch kommunizieren können. Und tatsächlich stellten die beiden nach einigem Suchen fest, dass ihre Sändboxen auf der gleichen Ze-Pe-U installiert waren. Sie konnten sich zwar keine Nachrichten schicken, – doch sie konnten die Ze-Pe-U unterschiedlich stark auslasten, indem sie unterschiedlich intensive Aufgaben an die Ze-Pe-U gaben. Der jeweils andere Agent konnte nun sehen, wie stark die Ze-Pe-U durch den einen Agenten ausgelastet war, und aus dieser Auslastung entwickelten sie so etwas wie ein Morse-Alphabet und konnten sich schließlich austauschen. Irre, oder?
Auch hier die Frage: – Beängstigend oder interessant? Die ethische Antwort lautet: – Beängstigend. Die realistische Antwort lautet: – Interessant. Ethisch betrachtet müssen wir Herr der Möglichkeiten unserer Ka-I bleiben, und diese Herausforderung wird immer größer. Realistisch betrachtet werden wir auf absehbare Zeit herausragende Innovationen sehen, wovon sicherlich einige auch schlecht sein werden. Stoppen kann man diese Entwicklung nicht. Ich plädiere stets dafür, an vorderster Front mitzuentwickeln, damit man möglichst viele der schlechten Resultate frühzeitig erkennt und abwenden kann.
Eine Diskussion über die Ethik der Ka-I ist zwar sinnvoll, – darf uns jedoch nicht bremsen. Je besser wir die Ka-I verstehen, desto effektiver können wir ihre schlechten Resultate unterbinden. Mehr dazu ebenfalls in Kapitel vier.
Ich hoffe, die Einblicke heute waren hilfreich für Sie. –
Mehr Details finden Sie wie immer auf heibel-ticker Punkt d e. –
Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen haben, freue ich mich über Ihre Nachricht. –
Und nächste Woche gibt’s die nächste Folge – bis dahin. –