Heibel-Ticker Podcast
Herzlich willkommen im Heibel-Ticker Podcast! Hier gibt Ihnen Stephan Heibel, erfahrener Börsenexperte und Herausgeber des beliebten Heibel-Ticker Börsenbriefs, fundierte Analysen und verständliche Einblicke in die Welt der Aktien, Börse und Aktienmärkte. Ob Quartalszahlen, aktuelle Marktbewegungen oder konkrete Investmentideen – Sie erfahren, was die Börse bewegt und wie Sie davon profitieren können. Ideal für Privatanleger, die ihr Wissen erweitern und fundierte Entscheidungen treffen möchten, um Ihr Portfolio noch weiter zu optimieren.
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Chip-Ausverkauf bei CoreWeave und SK Hynix – Übertreibung oder echte Wende
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Die Chip-Aktien laufen seit dem Sommer nicht mehr, während Software-Werte wie SAP, Palantir und CrowdStrike eine Renaissance erleben. Diese Woche trifft der Ausverkauf CoreWeave am härtesten: 80 Milliarden Dollar Unternehmenswert, 7,5 Milliarden Dollar Jahresumsatz und 51 Milliarden Dollar Schulden. Auslöser ist die Ankündigung des chinesischen Herstellers CXMT, Server-DRAM in Massenfertigung zu produzieren. Damit rückt die Frage in den Fokus, wie lange die Mondpreise für Speicher Bestand haben und ob KI-Chips fünf oder über zehn Jahre nutzbar bleiben. Bei SK Hynix verstärken Margin-Calls südkoreanischer Privatanleger den Abwärtsdruck. Der Blick auf den Anleihemarkt zeigt, warum Aktien nicht mehr alternativlos sind: Die zehnjährige US-Staatsanleihe rentiert mit 5,2 Prozent, der Risikoaufschlag des S&P 500 schrumpft auf 1,2 Prozentpunkte. Die KI-Investitionen von 3,63 Prozent des BIP übertreffen den Eisenbahnbau deutlich. Ergänzt wird die Ausgabe um den fliegenden Tesla Roadster von Elon Musk, die Wochenbilanz von Nikkei, S&P 500 und DAX sowie die Wunschanalyse zu LVMH.
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Moin aus Hamburg. –
Willkommen beim Heibel-Ticker Podcast. Schön, dass Sie dabei sind. –
Erfahrene Zuhörer, die das Intro schon kennen, können rund dreißig Sekunden vorspringen. –
Für alle anderen – hier gibt’s für Privatanleger jede Woche den Überblick über die wichtigsten Themen unserer Heibel-Ticker-Ausgabe. Mit fundierten Marktanalysen und Börseneinschätzungen. –
Gelesen von einer Ka-I-generierten Stimme, die wir Schritt für Schritt optimieren, damit sie natürlicher klingt. –
Da die Erstellung der Wochenausgabe freitags oft mehr als zehn Stunden dauert und meist bis in den Abend reicht, spare ich mir das anschließende Vorlesen. –
So bleibt mehr Zeit für die Recherche und die inhaltliche Arbeit. –
Und jetzt geht’s direkt in die aktuelle Ausgabe. –
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Eins – Info-Kicker: Sie haben gewählt: Wunschanalyse zum Luxuskonzern El-Vau-Em-Ha Lui Vüitong. –
Liebe Börsenfreunde, –
nachdem wir vor wenigen Tagen Karten für das Musical “Zurück in die Zukunft” hier in Hamburg gekauft haben, präsentierte Ilon Masck gestern Abend seine Version des Delorean – seinen Tesla Rohdster. Ich traute meinen Augen kaum: Er kann fliegen! In Kapitel zwei zeige ich auf, was diese Innovation für Tesla bedeutet – und welche Bedeutung Ilon Masck für unsere Generation hat. –
Natürlich gehe ich in Kapitel zwei auch auf die anderen Entwicklungen der abgelaufenen Woche ein: Ein chinesisches Unternehmen kündigte an, schon bald wettbewerbsfähige Di-Ramm-Speicher für Server zu produzieren. Die gesamte Ka-I-Branche wurde daraufhin ausverkauft, mit Tagesverlusten von bis zu minus fünfzehn Prozent bei Kor-Wief. Ich analysiere, was wirklich dahintersteckt. –
Die heutige Sentiment-Analyse zeigt eine konstruktive Entwicklung der Stimmung unserer Umfrageteilnehmer – nach der trotzigen Erstreaktion auf die Kursverluste der vergangenen Wochen. Meine Interpretation der aktuellen Stimmung lesen Sie in Kapitel drei. –
Im heutigen Ausblick in Kapitel vier gehe ich kurz auf die monatliche Umfrage der Bänk of Amerika unter den Fondsmanagern ein und leite ab, was daraus für unser Heibel-Ticker Portfolio resultiert. Außerdem weise ich auf die anstehenden Termine hin, die uns in den kommenden Wochen betreffen. –
Zu Beginn des Kapitels fünf habe ich Ihnen wieder alle unternehmensrelevanten Ereignisse aufgelistet, die kein eigenes Update wert waren. Darüber hinaus gab es diese Woche zwei Updates – mit einer Nachkauf-Empfehlung sowie einer Neuempfehlung. –
El-Vau-Em-Ha gewann diese Woche die Wunschanalyse. Das einst wertvollste Unternehmen Europas leidet seit zweitausenddreiundzwanzig unter einem rückläufigen Aktienkurs. Ich habe analysiert, warum die Aktie so stark eingebrochen ist – minus sechzig Prozent – und beurteile, ob oder wann ein Boden gefunden wird. Die Wunschanalyse lesen Sie in Kapitel sechs. –
Zwei Leserfragen beantworte ich in Kapitel sieben: Zum einen wird mir die Nu Houlding mit starkem Kreditgeschäft in Südamerika als Finanzspekulation ans Herz gelegt. Zum anderen werde ich nach dem Unterschied eines Kohld Wallets und der Verwahrung im Softwehr Wallet der Börse Stuttgart gefragt. –
Wie immer gibt es eine tabellarische Übersicht über unser Heibel-Ticker Portfolio in Kapitel acht. –
Nun wünsche ich eine anregende Lektüre, –
Täik Schär, Ihr Börsenschreibel – Stephan Heibel, Chefredakteur und Herausgeber des Heibel-Ticker Börsenbriefs. –
Zwei – So tickt die Börse: Kinderträume werden wahr, Danke Ilon. –
Welcher Junge hat sich nie dem Tagtraum hingegeben, in einem fliegenden Auto zu sitzen? Ich denke, keiner. Ilon Masck ließ diesen Traum nun Wirklichkeit werden: Gestern Abend stellte er den Tesla Rohdster vor, das “Flaiing Kar”. Klar, über den Atlantik können Sie damit nicht fliegen, auch nicht von Berlin nach Hamburg … aber darum geht’s doch gar nicht. –
Es geht darum, mit einem Auto unliebsame Hindernisse fliegend zu überwinden. Und auch wenn Sie jetzt zu Recht sagen, dass so etwas auf unseren Straßen wohl auf absehbare Zeit nicht zugelassen werden kann – so zucke ich auch da mit den Schultern: Egal, denn darum geht es nicht. –
Ilon Masck bedient das abenteuerlustige Kind in uns. Was wäre, wenn … Autos fliegen könnten? Seit heute können sie es. –
“Das braucht kein Mensch” ist die Reaktion derer, die mir neunzehnhundertneunundachtzig sagten, das Handy braucht kein Mensch. Oder neunzehnhunderteinundachtzig: Das Internet braucht kein Mensch. Oder zweitausendsieben: Das Ai-Foun braucht kein Mensch … es gibt so vieles, was der Mensch nicht braucht, aber dennoch haben will. Und fliegende Autos gehören mit Sicherheit zu dem, was der Mensch haben will. –
Der Tesla Rohdster wird ein Verkaufsschlager, da bin ich mir sicher. Natürlich werden die Dinger nicht über unsere Straßen fliegen. Aber sie werden die dafür erforderlichen Düsen montiert haben – genau wie schon die ersten Tesla Modell S seit zweitausendzwölf die Ausrüstung für das autonome Fahren haben. Autonom fahren können die bis heute nicht. –
Mit einem Satz tötet Ilon Masck Ferrari: “Es ist natürlich nicht sicher, aber auf der Spaßskala von eins bis zehn bei elf.” Wer möchte jetzt noch an der Ampel im Ferrari neben einem Tesla Rohdster stehen, der von null auf einhundert Kilometer pro Stunde in weniger als einer Sekunde beschleunigen “kann” und theoretisch fliegen “kann”? –
Bei der Beschleunigung setze ich das “kann” in Anführungszeichen, weil ich mir nicht sicher bin, ob es Menschen gibt, die das wollen. Als ich mal den Tesla Modell E mit Luh-di-krös-Modus fuhr, der von null auf einhundert in zwei Komma fünf Sekunden beschleunigt, habe ich es nicht geschafft, das Pedal voll durchzutreten … mir wurde durch die Beschleunigung so mulmig, dass ich davor zurückschreckte. Aber darum geht es ja auch nicht, wie Sie inzwischen verstanden haben werden. –
Ilon Masck lässt Träume wahr werden, während wir uns nur um die Optimierung der vorhandenen Technologien kümmern. Es ist die ewige Frage, ob der technologische Fortschritt zu besseren Lebensbedingungen führt, oder ob wir das alles gar nicht brauchen. Ich habe diese Frage für mich schon als Kind beantwortet: Neue Technologien sind geil, wenn sie ein Bedürfnis erfüllen. –
Mit Sta-Link schießt Ilon Masck mehr Satelliten in die Umlaufbahn als alle anderen Raumfahrtprojekte zusammen. Braucht kein Mensch, war die Kritik. Doch wenn er die Satelliten ausschaltet, beschwert sich Selenski sofort bei Donald Trump. Die Nasa hat ihr Raumfahrtprogramm mit eigenen Raketen oder dem Spääß Schattl eingestellt, weil sie es nicht geschafft hat, Sicherheitsstandards zu vertretbaren Kosten einzuhalten. Ilon Masck hat nun die wiederverwendbare Rakete funktionstüchtig gemacht. Bei jedem Rückschlag im Projekt wurde er verspottet. Heute wird er kritisiert, weil er die Nutzlast zum großen Teil für seine eigenen Satelliten nutzen möchte – und nicht anderen Interessenten zur Verfügung stellt, die ihn zuvor verspotteten. –
Die Kritik an den Ka-I-Rechenzentren wird immer lauter: Sie nehmen in der Nachbarschaft nicht nur den Strom weg, sondern verbrauchen auch eine Menge Wasser für die Kühlung der Prozessoren. Die Gemeinden fürchten Wasserknappheit im Umfeld von Ka-I-Rechenzentren, und immer mehr Gemeinden verbieten den Bau von Ka-I-Rechenzentren in ihrer Gemeinde. –
Dennoch ist unbestritten, dass wir auf Sicht von mehreren Jahren zu wenig Rechenleistung zur Verfügung haben werden. Im ewigen Eis beschleunigen sie das Abschmelzen der Polkappen, schwimmend auf dem Meer heizen sie unsere Ozeane auf, und in der Wüste kann die Kühlung nicht gewährleistet werden. Ilon Masck hat auch hier eine Lösung: Wir bauen die Ka-I-Rechenzentren einfach im All. Dort ist es ohnehin sehr kühl, die Solarenergie ist bei der richtigen Umlaufbahn vierundzwanzig Stunden am Tag, sieben Tage die Woche verfügbar, und das Brummen ist im Vakuum ohnehin nicht zu hören. –
Sie wissen, dass ich solche Leistungen durchaus zu schätzen in der Lage bin – selbst wenn der Erfinder auch schon mal in seinem Leben Fehler gemacht hat. So, genug der Lobeshymne auf Ilon Masck. –
Schauen wir uns nun die zweite Geschichte dieser Woche an: Der Ausverkauf der Chip-Aktien. Schon den ganzen Sommer hindurch laufen die ehemaligen Lieblinge der Börsianer, die Chip-Aktien, nicht mehr. Für viele völlig überraschend – außer natürlich für Heibel-Ticker Mitglieder – wurden zeitgleich die zuvor ausverkauften Software-Anbieter nach oben gejubelt: Säls-Fors, Sörwis-Nau, Es-A-Pe, Palantir, Maikrosoft, Palo Alto und Kraud-Straik. All jene, denen Anthropik im Siegestaumel des Ka-I-Erfolgs kurzerhand die Existenzberechtigung absprach, da man Software mit Ka-I einfach nachbauen könne. –
Nichts war weiter von der Realität entfernt als diese Meinung, und Anthropik war das erste Unternehmen, das sich an die Anbieter von I-T-Sicherheit wie Palo Alto, Kraud-Straik und auch Okta wandte, um gegen übergriffige Ka-I-Agenten vorgehen zu können. Während also Softwareaktien seit diesem Sommer eine Renaissance erleben, werden nun Chip-Hersteller und alles, was daran hängt, ausverkauft. –
Am schlimmsten trifft es derzeit Kor-Wief, den Anbieter von Ka-I-Rechenzentren auf Basis der En-Wi-di-a-Architektur. Mit einem Unternehmenswert von aktuell achtzig Milliarden Dollar und zuletzt sieben Komma fünf Milliarden Dollar Jahresumsatz müssen bereits Schulden in Höhe von einundfünfzig Milliarden Dollar bedient werden. Das ist ein heißer Ritt, eine Wette auf die Zukunft! Bislang gab die Marktentwicklung dem Gründer und Ssi-I-Oh Michael Intrator recht, denn die Ka-I-Ge-Pe-Us von En-Wi-di-a behalten wesentlich länger ihren Wert als kalkuliert. –
Die Kalkulation von Intrator beruht zu einem großen Teil auf der Nutzungsdauer der Ka-I-Ge-Pe-Us. Der teure Bau der Rechenzentren wird mit festen Kundenaufträgen für die Nutzung finanziert. Rechnerisch sind die Chips nach fünf Jahren abbezahlt, der Vertrag läuft aus, und das Rechenzentrum ist wertlos. Intrator rechnet jedoch damit, dass auch ältere Chips noch vermietet werden können, und die derzeit abgeschlossenen Verträge geben ihm recht. Zuletzt hat er die Rechenleistung von neun Jahre alten Ka-I-Ge-Pe-Us zu einem Preis vermietet, der dem damaligen Neupreis der Ge-Pe-Us entspricht. –
So erklärt sich der Höhenflug der Kor-Wief-Aktie. Doch an der Börse herrscht das Kurzzeitgedächtnis vor. Anfang der Woche veröffentlichte der chinesische Chip-Hersteller Ce-Iks-Em-Te eine Meldung, der zufolge er noch in diesem Jahr mit der Massenfertigung von De-De-Er-fünf-Er-Dimm mit vier-F-Quadrat-Zelle für Server starten wird. Damit stößt Ce-Iks-Em-Te in einen Bereich vor, der von Es-Ka Hai-nix, Samsung und Maikron derzeit nur stiefmütterlich bedient wird: der normale Server-Speicher – Sörwer-Di-Ramm. –
Da die drei Ha-Be-Em-Speicheranbieter alle Fertigungskapazitäten auf die Herstellung der Ha-Be-Em-Speicher für Ka-I-Rechenzentren konzentrieren, können die wenigen “normalen” Speicher, die auf den alten Maschinen gefertigt werden, zu Mondpreisen verkauft werden. Wenn nun Ce-Iks-Em-Te diesen Engpass beseitigen kann, dann werden die Mondpreise in diesem Geschäftsbereich fallen. –
In Sachen Ha-Be-Em-Speichern liegt Ce-Iks-Em-Te nach wie vor zwei Generationen hinter Maikron und Es-Ka Hai-nix. Mangels A-Es-Em-El-Maschinen – Exportverbot nach China – wird Ce-Iks-Em-Te hier auch nicht in absehbarer Zeit aufschließen können. –
Allerdings zeigt diese Entwicklung, dass die Mondpreise, mit denen derzeit die gesamte Hardware-Branche zu kämpfen hat, nicht ewig Bestand haben werden. So zeichnen Skeptiker ein desaströses Bild für Maikron und Kor-Wief: Der Widerstand gegen Ka-I-Rechenzentren wächst, neue Standorte mit ausreichend Strom und Wasser sind immer schwerer zu finden. Was, wenn das Wachstum nicht mangels Ha-Be-Em-Chips, sondern mangels Standorten ins Stocken gerät? Da mag die Nachfrage noch so groß sein – doch wenn es keinen Platz mehr für Wachstum gibt, kann man nicht mehr wachsen. Und wenn ein solches Szenario eintreten sollte, dann sind so ziemlich alle Ka-I-Hardwareaktien kolossal überteuert. –
Ce-Iks-Em-Te wäre dann der lachende Dritte, der sich auf den verbliebenen Markt konzentriert, während die Hochleistung-Anbieter auf der Stelle treten. –
Meine Meinung? … Nun, ich würde dieser Argumentation zwei Fehler unterstellen. Zum einen fand das Wachstum bislang fast ausschließlich in den Ju-Es-A statt. Wenn sich dort Widerstand regt, gibt es weltweit genügend andere Staaten, die gerne Ka-I-Rechenzentren bauen. Und zum anderen kennt keiner der heutigen Chip-Analysten die alte Mainframe-Welt. Ich würde den Ausbau der Ka-I-Infrastruktur heute eher mit den Mäinfräims der neunzehnhundertsiebziger und neunzehnhundertachtziger vergleichen, die nicht selten jahrzehntelang ihren Dienst schoben. –
Das ist nicht zu vergleichen mit dem Pörsonal Kompjuter, dem Pe-Tse, und später den immer kleineren Endgeräten über Täblet und Smart-Foun bis hin zu Watsch und Är-Pods. Meine Läp-tops um die Jahrtausendwende hielten niemals länger als ein Jahr, dann war zu wenig Arbeitsspeicher, eine zu kleine Grafikkarte, ein zu lauter Lüfter, die falschen Anschlüsse, eine zu langsame Netzwerkkarte … irgendein Flaschenhals war Grund genug, mir ein neues Läp-top zu holen. Erst zweitausendzwölf kaufte ich ein Mäck-Buck, das ich sogar heute noch nutzen kann – für Oupen-Klo. Mein Läp-top ersetze ich inzwischen nur noch alle fünf bis sechs Jahre, und ich bin mir nicht sicher, ob Läp-tops nicht schon wieder ausgedient haben – zugunsten von Mäck-Server, Mini oder so, und Ai-Foun Duo. –
Damit möchte ich sagen, dass wir meiner Einschätzung nach für die kommenden Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, eine Infrastruktur aufbauen, die noch viele Jahre von kleinen Endgeräten genutzt werden wird. Die Ka-I-Chips auf fünf Jahre abzuschreiben, ist überaus konservativ, denn sie dürften meiner Einschätzung nach deutlich über zehn Jahre nutzbar bleiben. –
Erst wenn ausreichend Rechenleistung in Rechenzentren zur Verfügung steht, wird die Miniaturisierung zu dieser Rechenleistung in Konkurrenz treten. Bis dahin wird genutzt, was man kriegt. –
Wenn mir also jemand sagen kann, wann oder wo Kor-Wief seinen Boden finden wird, dann steige ich dort gerne ein, da ich von deren Geschäftsmodell langfristig überzeugt bin. Doch bei der hohen Verschuldung dieses Unternehmens könnte zwischenzeitlich auch passieren, dass selbst die Kreditgeber ihr Vertrauen in das Unternehmen verlieren und den Geldhahn zudrehen. Und dann ist auch für das beste Geschäftsmodell Schluss. Wir haben das zweitausendsieben und zweitausendacht bei Thornbörg Mohr-gidsch erlebt, dem solidesten Immobilienfinanzierer, der in die Insolvenz getrieben wurde. –
Maikron selbst dürfte diese Verkaufswelle unbeschadet überstehen. Meiner Einschätzung nach befinden wir uns schon deutlich in der Übertreibungsphase dieses Chip-Ausverkaufs. Es-Ka Hai-nix ist der größte Anbieter von Ha-Be-Em-Speicher, und das südkoreanische Unternehmen wird derzeit jeden Tag ausverkauft. In Südkorea ist die Aktienanlage Volkssport – etwa siebzig bis achtzig Prozent des täglichen Handelsvolumens wird in Südkorea durch Privatanleger umgesetzt. Bei uns liegt der Anteil unter zehn Prozent. Und viele Südkoreaner haben auf Kredit spekuliert. Deren Spekulationen werden nun zwangsweise aufgelöst – Maardschin-Kohls, die den Abwärtsdruck weiter verstärken. Es geht inzwischen bei Es-Ka Hai-nix also nicht mehr um eine faire Bewertung, sondern um das Auswaschen der exzessiven Spekulation. –
Diese Woche hatte viele Anzeichen eines Kre-schen-do, also von Angst und Panik, wie sie erst am Ende eines solchen Prozesses zu sehen ist. Ich bin gespannt, wie es nächste Woche weitergehen wird. –
Tina – Dehr is nou Ol-tör-nä-tiv – ist tot. Seit Jahrzehnten klagen wir über ein zu niedriges Zinsniveau an den Märkten. Aktien sind “alternativlos”, hieß es, da mit Anleiherenditen von unter zwei Prozent keine ernstzunehmende Alternative zu Aktien bestand. –
Inzwischen rentiert die zehn Jahre laufende Ju-Es-Staatsanleihe bei fünf Komma zwei Prozent, in Deutschland liegen wir bei drei Komma vier Prozent. Die Dividendenrendite des Es-und-Pi fünfhundert liegt aktuell bei eins Komma null sieben Prozent. Die Gewinnrendite des Es-und-Pi fünfhundert – Kehrwert des Ka-Ge-Fau – liegt bei sechs Komma vier Prozent. Für das Risiko der Aktienanlage erhalten Sie in den Ju-Es-A derzeit also nur einen Risikoaufschlag von eins Komma zwei Prozentpunkten. Wenn Sie sich die Risiken unserer Zeit anschauen, ist das ziemlich wenig. Viele Anleger wenden sich in diesen Tagen dem Anleihemarkt zu. –
So konnten die Anleihepreise diese Woche steigen, obwohl die Nachrichten alles andere als gut waren für die Anleihemärkte: Die Inflation stieg stärker an als erwartet. Der Ölpreis verharrt auf hohem Niveau und wird die Inflation weiterhin hoch halten. Dennoch gab die Rendite diese Woche null Komma eins fünf Prozentpunkte ab. Risk-Of. –
Kein Wunder. Diese Woche sah ich eine interessante Gegenüberstellung der Investitionszyklen der vergangenen technologischen Revolutionen, stets im Verhältnis zum damaligen Bruttoinlandsprodukt – Be-I-Pe. –
Um achtzehnhundertvierzig wurden null Komma sechs sechs Prozent des Be-I-Pe in den Bau von Kanälen gesteckt, um Pazifik und Atlantik zu verbinden und andere Schifffahrtswege zu etablieren. In den Ju-Es-A sucht die Eisenbahn-Revolution ihresgleichen, achtzehnhundertsiebzig bis achtzehnhundertneunzig wurden zwei Komma zwei vier Prozent des Be-I-Pe in den Ausbau der Infrastruktur gesteckt. –
Die Elektrifizierung neunzehnhundertfünf bis neunzehnhundertfünfundzwanzig war mit null Komma fünf Prozent vergleichsweise günstig. Teurer war schon der Autobahnbau, der in den Ju-Es-A erst Ende der neunzehnhundertfünfziger Jahre begann und fünfzehn Jahre dauerte: eins Komma eins drei Prozent des Be-I-Pe. Der Telekom-Hype und die Internetblase saugten eins Komma eins Prozent des Be-I-Pe auf. –
Und nun schätzen Sie mal, wo wir zweitausendfünfundzwanzig bis zweitausendzweiunddreißig mit der Ka-I-Revolution stehen: Drei Komma sechs drei Prozent werden geschätzt. Also um fünfzig Prozent mehr als für die Eisenbahnen. Sind die Effizienzgewinne so viel größer? Oder findet die Ka-I-Revolution so viel schneller statt, und wir profitieren im Anschluss viel länger davon? Oder befinden wir uns vielleicht tatsächlich bereits in einer Übertreibung? –
Zum Ende der Woche klettert der Ölpreis wieder in Richtung einhundertzehn Ju-Es-Dollar pro Fass Brent. Der Nickei bricht diese Woche dank der hohen Technologieabhängigkeit Japans um fünf Komma vier Prozent ein, auch der Es-und-Pi fünfhundert gibt eins Komma acht Prozent ab, da die Heiper-Skeiler und Magnifissent Seven diese Woche weiter unter Druck waren. Der Dax, der so ziemlich frei von modernen Technologien vor sich hin segelt, konnte diese Woche um zwei Komma eins Prozent zulegen. –
Rheinmetall legte um sechzehn Prozent zu, Skaut-vierundzwanzig um elf Prozent und Symrise um acht Prozent. Da waren eine Menge Einzelentwicklungen ausschlaggebend für eine kleine Aufholjagd, nachdem der Dax in diesem Jahr bislang noch kaum ansteigen konnte. An der guten Performance konnten auch Infineon, minus elf Prozent, und Siemens, minus sieben Prozent, nicht viel ändern. –
Schauen wir mal, wie sich diese Entwicklung auf die Stimmung der Anleger niederschlägt. Ich hoffe, die Einblicke heute waren hilfreich für Sie. –
Mehr Details finden Sie wie immer auf Heibel-Ticker Punkt D-E. –
Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen haben, freue ich mich über Ihre Nachricht. –
Und nächste Woche gibt’s die nächste Folge – bis dahin. –