Moin aus Hamburg. – Willkommen beim Heibel-Ticker Podcast. Schön, dass Sie dabei sind. – Erfahrene Zuhörer, die das Intro schon kennen, können rund dreißig Sekunden vorspringen. – Für alle anderen – hier gibt's für Privatanleger jede Woche den Überblick über die wichtigsten Themen unserer Heibel-Ticker-Ausgabe. Mit fundierten Marktanalysen und Börseneinschätzungen. – Gelesen von einer Ka-I-generierten Stimme, die wir Schritt für Schritt optimieren, damit sie natürlicher klingt. – Da die Erstellung der Wochenausgabe freitags oft mehr als zehn Stunden dauert und meist bis in den Abend reicht, spare ich mir das anschließende Vorlesen. – So bleibt mehr Zeit für die Recherche und die inhaltliche Arbeit. – Und jetzt geht's direkt in die aktuelle Ausgabe. –
Liebe Börsenfreunde, Sie haben gewählt – Gewinner der Wunschanalyse ist diese Woche Micron. Meine ausführliche Analyse lesen Sie in Kapitel fünf. Ich habe die Gelegenheit genutzt, die Rolle einiger anderer Ka-I-Akteure in diesem turbulenten Markt näher zu erklären – A-Es-Emm-Ell als Anbieter der Ha-Be-Emm-Fertigungsmaschinen, Es-Ka Hynix und Samsung als Wettbewerber, natürlich Nvidia als Auslöser der Ka-I-Revolution, bis hin zur Rolle von A-Emm-De, Intel, Sandisk und weiteren Unternehmen.
Der Rückblick in Kapitel zwei ordnet die jüngsten Entwicklungen im Iran für den Ölpreis, die Inflation und daraus folgend die Zinsentwicklung und den Aktienmarktausverkauf zu Beginn der Woche ein. Außerdem erläutere ich – hoffentlich für jeden verständlich – die dreizehn Milliarden Ju-Es-Dollar-Übernahme von Hugging Face durch Nvidia.
Unser Anleger-Sentiment bereitet mir diese Woche Sorge. Nicht die absoluten Zahlen, sondern die fehlende Bestätigung des Kurseinbruchs im Dax. Was dies bedeutet, erkläre ich in Kapitel drei.
Noch mehr Sorgenfalten bilden sich auf meiner Stirn, wenn ich im Ausblick in Kapitel vier die anstehenden Termine der kommenden Woche anschaue. Grund genug für eine defensive Haltung.
Ich habe diese Woche die wichtigsten Geschehnisse zu unseren Portfolioaktien in einem kleinen Artikel in Kapitel fünf zusammengefasst. Diese Ereignisse vervollständigen das Bild zu den Unternehmen, sind aber nicht jedes Mal ein eigenes Update wert – da ich Sie nicht mit Mails bombardieren möchte. Lassen Sie mich wissen, was Sie davon halten.
Zudem gibt es in Kapitel sechs ein Update zu Palo Alto – das Unternehmen hat hervorragende Quartalszahlen veröffentlicht, die Aktie brach dennoch ein. Den Grund dafür lesen Sie im Update.
In Kapitel sieben finden Sie schließlich die umfangreiche Wunschanalyse zu Micron. Ich muss zugeben – meine Begeisterung für das günstige Bewertungsniveau, ein Ie-Fau durch Ebitda von fünf bei hundert Prozent Wachstum, wurde im Verlauf der Recherche relativiert. Warum gerade diese Branche dem Schweinezyklus unterliegt, lesen Sie in meiner Wunschanalyse.
Leserfragen zu den Unternehmen Allianz, BHP Group und General Mills beantworte ich in Kapitel acht. Es wird Sie vielleicht überraschen, was mir bei Dividendenaktien wichtiger ist als eine hohe Dividendenrendite.
Wie immer gibt es einen tabellarischen Überblick über den aktuellen Stand unseres Heibel-Ticker-Portfolios in Kapitel neun.
Nun wünsche ich eine anregende Lektüre – take share, Ihr Börsenschreibel. Stephan Heibel – Chefredakteur und Herausgeber des Heibel-Ticker-Börsenbriefs.
Die Situation in der Ukraine wird an den Finanzmärkten inzwischen kaum mehr beachtet. Die Straße von Hormus gilt als weitgehend geschlossen, man konzentriert sich auf alternative Ölvorkommen. Diese Woche wurden Abkommen mit Venezuela geschlossen, doch deren Umsetzung wird viel Zeit in Anspruch nehmen. Die Opec-plus hob die letzten verbliebenen sogenannten freiwilligen Förderbeschränkungen auf, doch auch diese Wirkung bleibt überschaubar, da doch viele der verfügbaren Kapazitäten eigentlich durch die Straße von Hormus transportiert werden müssten.
Erstmals seit einem Monat gab es wieder Militärschläge. Die Ju-Es-A weiten ihre Ziele aus, der Iran griff daraufhin weitere Länder an. Es sieht den Meldungen zufolge erst einmal nach Eskalation aus, doch beide Länder stehen mit dem Rücken zur Wand – in den Ju-Es-A stehen die Zwischenwahlen an und Trump braucht unbedingt einen wie auch immer gearteten Erfolg. Im Iran hingegen kommt das gesellschaftliche Leben zum Stillstand, das Volk hungert.
So nimmt denn auch der Ölpreis die jüngsten Entwicklungen gelassen zur Kenntnis und pendelt um die fünfundneunzig Ju-Es-Dollar pro Fass Brent. Das tatsächliche Ausmaß der durch den Irankrieg verursachten Energiekrise zeigt sich beim europäischen Gaspreis, der wieder über das Niveau des Kriegsbeginns kletterte. In Deutschland sind die Gasspeicher nur zu dreiundfünfzig Prozent gefüllt, unser Hauptspeicher in Rehden ist sogar nur zu acht Prozent gefüllt. Irgendwie beunruhigen mich diese Zahlen.
Und der Ju-Es-Dieselpreis schoss in den vergangenen Wochen ebenfalls auf Allzeithochs, was wiederum insbesondere die Ju-Es-Trucks belastet, die Waren durch das Land befördern. Die Inflation kommt also über die Logistikkosten zum Verbraucher. Und auch in den Ju-Es-A ist der nationale Speicherstand der Ölreserven auf dem tiefsten Stand seit vierzig Jahren. Wenngleich die Ju-Es-A mehr Öl produzieren denn je, schaffen sie es nicht, ihre Speicher aufzufüllen. Auch das finde ich beunruhigend.
Alle Zeichen stehen also auf Inflation. Kevin Warsh bestätigte diese Befürchtung in seiner Rede in Jackson Hole vor einer Woche, ich berichtete im vergangenen Heibel-Ticker darüber. Nun meldete sich Notenbankmitglied Waller am Donnerstag zu Wort und machte seine Stimme für eine Zinserhöhung von den am elften September zu veröffentlichenden Inflationsdaten – dem Fau-Pe-I – abhängig. Sollte die Inflation nicht zu heiß laufen, werde er für das Beibehalten des aktuellen Zinsniveaus stimmen. Wir dürfen also auf die Zahlen am kommenden Freitag gespannt sein.
Zinsen wirken unmittelbar auf die Aktienkurse und insbesondere auf die Ka-I-Hai-Fleier. Doch nicht so, wie Sie vielleicht vorschnell denken könnten – nicht über die Kosten der Investitionen. In Kapitel fünf zeige ich im Rahmen der Wunschanalyse zu Micron, dass die Finanzierungskosten kaum vom Zinsniveau abhängig sind, denn die Ka-I-Investitionen scheitern nicht am Preis, sondern höchstens an der Verfügbarkeit von Strom, Ge-Pe-Us und Ha-Be-Emms.
Steigende Zinsen belasten dennoch die Aktienkurse der Ka-I-Hai-Fleier, und zwar über die Bewertungsansätze der Analysten. Je stärker das Wachstum bei Unternehmen, desto mehr der Bewertungsrelation hängt am zukünftigen Umsatz und Gewinn. Doch Umsatz und Gewinn im Jahr zweitausenddreißig werden für die heutige Bewertungskalkulation mit einem Abschlag versehen. Und dieser Abschlag ist eine Prozentzahl, die auch in Abhängigkeit vom aktuellen Zinsniveau ermittelt wird. Je höher die Zinsen, desto höher der Abschlag und dadurch bei gleichbleibender Bewertungsrelation desto niedriger der heutige Aktienkurs.
Genau das sehen wir in diesen Wochen an der Börse. Anleger schichten von Hai-Fleiern zu Aktien um, die auf Basis der heutigen Gewinne bereits günstig bewertet sind. Dort führt ein Zinsanstieg nicht zu einer so starken Bewertungsanpassung.
So bewegt sich die Ka-I-Euphorie derzeit weg von der Hardware- und Infrastruktur und hin zu Ka-I-Software wie Sicherheitssoftware – Crowdstrike, Palo Alto – und Unternehmenssoftware – ServiceNow, Salesforce. Für die Energieinfrastruktur lieferte Elon Musk Gegenwind – Gasturbinen für die Stromerzeugung seien nicht verfügbar, er werde selber welche entwickeln.
Nvidia kauft Hugging Face für dreizehn Milliarden Ju-Es-Dollar. Es ist die zweitgrößte Übernahme der Firmengeschichte. Hugging Face wurde kürzlich von Tschätt-Dschi-Pi-Ti im Rahmen von Sicherheitstests im Hause von Open-Ei unbeabsichtigt gehackt. Dies ist allerdings weniger als ein Problem zu sehen, sondern in meinen Augen ein wichtiger Schritt hin zu einer noch sichereren Infrastruktur.
Hugging Face hat sich als Gitt-Hab der Ka-I-Modellentwickler etabliert. Gitt-Hab ist ein Dienst von Microsoft, auf dem Entwickler der ganzen Welt und aller Programmiersprachen ihre Quellcodes verwalten. Insbesondere die Versionsverwaltung und das gezielte Live-Setzen einzelner Programmteile wird heute von so ziemlich jedem Programmierer, den ich kenne, über Gitt-Hab umgesetzt.
Bei der Entwicklung von Ka-I-Modellen gibt es ebenfalls Komponenten, die man gerne mit einer Versionskontrolle versehen möchte. Hier sind es jedoch eher Parameter und Gewichte, mit denen die Ka-I-Algorithmen laufen. Indem sich Nvidia nun Hugging Face einverleibt, sichert sich das Unternehmen Zugang zu allen Ka-I-Modellen. Nicht nur die auf der Nvidia-Infrastruktur entwickelten Ka-I-Modelle, sondern auch die auf Google-, Amazon- und Meta-Chips entwickelten Modelle, sowie auch die chinesischen Ka-I-Modelle.
Schon vor einem Jahr wollte sich Nvidia an Hugging Face beteiligen, damals wurde der Marktwert auf sieben Komma fünf Milliarden Ju-Es-Dollar geschätzt und Hugging Face lehnte die Offerte für eine fünfundzwanzig-Prozent-Beteiligung ab. Das hat sich gelohnt, heute gibt's deutlich mehr Geld für das Unternehmen und davon ist eine Milliarde Ju-Es-Dollar allein für die bestehende Belegschaft vorgesehen, um sie zum Verbleib zu bewegen.
Ich hoffe, die Einblicke heute waren hilfreich für Sie. – Mehr Details finden Sie wie immer auf heibel-ticker Punkt d e. – Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen haben, freue ich mich über Ihre Nachricht. – Und nächste Woche gibt's die nächste Folge – bis dahin. –