Moin aus Hamburg. –
Willkommen beim Heibel-Ticker Podcast. Schön, dass Sie dabei sind. –
Erfahrene Zuhörer, die das Intro schon kennen, können rund dreißig Sekunden vorspringen. –
Für alle anderen – hier gibt's für Privatanleger jede Woche den Überblick über die wichtigsten Themen unserer Heibel-Ticker-Ausgabe. Mit fundierten Marktanalysen und Börseneinschätzungen. –
Gelesen von einer Ka-I-generierten Stimme, die wir Schritt für Schritt optimieren, damit sie natürlicher klingt. –
Da die Erstellung der Wochenausgabe freitags oft mehr als zehn Stunden dauert und meist bis in den Abend reicht, spare ich mir das anschließende Vorlesen. –
So bleibt mehr Zeit für die Recherche und die inhaltliche Arbeit. –
Und jetzt geht's direkt in die aktuelle Ausgabe. –
Erster Punkt – Info-Kicker – Rückläufiger Ölpreis und gute Ku-Zahlen treiben die Aktienmärkte Richtung Allzeithochs.
Liebe Börsenfreunde,
Der Sommer neigt sich seinem Ende zu, wir starten wieder durch. Nächste Woche gibt es wieder eine Wunschanalyse.
Sie, liebe Heibel-Ticker-Mitglieder, schlagen bis Montagabend Titel vor, die ich in die Auswahlliste übernehmen soll. Die fünf Titel, die am häufigsten vorgeschlagen wurden, schaffen es in die Abstimmung.
Am Dienstag schicke ich die Vorschlagsliste an alle Heibel-Ticker-Plus-Mitglieder. – Sie können dann bis Dienstagabend direkt in der E-Mail Ihren Wunschkandidaten anklicken. Die Aktie mit den meisten Stimmen wird dann von mir analysiert und im folgenden Heibel-Ticker vorgestellt.
Mein Ziel ist es, Ihren aktuellen Wunsch zeitnah zu erfüllen. Interaktiver geht es nicht, oder?
Über diesen Link können Sie ab sofort Ihre Vorschläge eingeben. Bitte jeder nur ein Kreuz.
Der heutige Heibel-Ticker behandelt eine ganze Reihe von einzelnen Unternehmen. – Dennoch stelle ich in Kapitel zwei kurz die wichtigsten geopolitischen Entwicklungen dar. – Ich gehe auf den Iran-Konflikt ein, auf die Quartalszahlen von Nvidia, Salesforce und Crowdstrike – sowie auf die jüngste Zinsentwicklung.
Das Anlegersentiment heizt sich auf – die Polarisierung unter Anlegern nimmt zu. – Was dies für die Entwicklung der kommenden Wochen bedeutet, analysiere ich für Sie in Kapitel drei.
Heute im Tagesverlauf hielt der neue Ju-Es-Fed-Chef Kevin Warsh seine Rede in Jackson Hole. – Ich habe sie mir angehört und für Sie in Kapitel vier die wichtigsten Erkenntnisse ausgearbeitet. – Zudem stelle ich dort eine Übersicht über die anstehenden Termine für Sie zusammen.
Diese Woche fand wieder der Hamburger Investorentag statt – kurz Ha-I-Te. – Ich konnte mit Tse-Eff-Os und I-Er-Leitern sprechen. – Unter anderem konnte ich den I-Er-Leiter von Cewe sprechen, sowie den neuen Tse-Eff-O von Pe-Fau-A Tepla kennenlernen. – Meine Erkenntnisse aus den beiden Gesprächen habe ich in den Updates zusammengefasst.
Außerdem veröffentlichten diese Woche Nvidia und Salesforce Ku-Zahlen, die ich ebenfalls in Kapitel fünf als Updates verarbeitete. – Schließlich gab es noch bei Deutz und bei Siemens Energy wichtige Entscheidungen, die ich Ihnen ebenfalls kommentiert habe.
In Kapitel sechs fasse ich meine Eindrücke aus meinen Gesprächen mit Es-Eff-Ce Energy und Takkt zusammen. – Es ist immer wieder erfrischend, das Geschäftsmodell von Unternehmen im direkten Gespräch mit dem Management zu durchleuchten.
Wie immer gibt es einen tabellarischen Überblick über unser Heibel-Ticker-Portfolio in Kapitel sieben.
Nun wünsche ich eine anregende Lektüre,
take share, Ihr Börsenschreibel
Stephan Heibel
Chefredakteur und Herausgeber des Heibel-Ticker Börsenbriefs
Zweiter Punkt – So tickt die Börse – Die Ka-I-Revolution gewinnt weiter an Fahrt.
"Faktencheck" heißt es neudeutsch. – Ziel ist es, die Pinocchios bloßzustellen. – Dabei ist es doch ganz einfach – Politiker, die der Bevölkerung unverblümt die Wahrheit sagen, werden nicht wiedergewählt. – Man könnte meinen, der Ausdruck "unverblümt" stammt von Norbert Blüm, der mit dem Wahlslogan "Denn eins ist sicher – die Rente." im April neunzehnhundertsechsundachtzig den Grundstein für seine Wahlerfolge legte. – Neunzehnhundertsiebenundachtzig zog er mit Helmut Kohl in den Bundestag ein – er verlor anschließend keine Wahl mehr, bis er zweitausendzwei nicht mehr antrat.
Sorry für den kleinen Exkurs – fiel mir nur gerade so ein.
Drei wichtige Themen gab es diese Woche – Geopolitik um den Iran, nur Lügen, die von der Bevölkerung gerne geglaubt werden – Quartalszahlen von Ka-I-Unternehmen, Fakten, die man kaum glauben kann – und die Geldpolitik der Notenbanken, hier sind die intelligenten "Politiker" unterwegs, die sich künftig nicht mehr zu Aussagen drängen lassen wollen.
Der Iran vereinbarte mit dem Oman – der das andere Ufer der Straße von Hormus kontrolliert – Schiffskorridore. – Diese sollen von den beiden Vertragspartnern von Minen befreit und für die Schifffahrt unter Erhebung von Zöllen freigegeben werden.
Als Antwort postete Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social ein Bild, in dem die Straße von Hormus als Ju-Es-amerikanisches Territorium bezeichnet wird. Beide Seiten beanspruchen für sich den Sieg in diesem Konflikt. Tatsächlich handelt es sich derzeit eher um eine Patt-Situation.
Die amerikanischen Zwischenwahlen im November kommen näher – doch eine Lösung für den Iran-Krieg ist nicht in Sicht.
Trump hat alle möglichen Partner inzwischen vergrault – die angrenzenden Länder um den Iran kann er nicht vor Vergeltungsschlägen der Iraner schützen, da ihm die Patriot-Raketen ausgehen. – China verhält sich demonstrativ neutral und richtet sich auf einen länger anhaltenden Konflikt ein – und Europa kann sich aus moralischen Gründen nicht auf die Seite der Ju-Es-A schlagen. – Trump ist allein.
Diese Woche wurde ein neuer Ansatz versucht – die Ju-Es-A würden den Iran mit wirtschaftlichen Sanktionen belegen, "den härtesten Sanktionen, die es jemals…", na, Sie wissen schon. – Jeder, der mit dem Iran Geschäfte mache, werde sanktioniert. – Finanzminister Scott Bessent kündigte an, noch im Wochenverlauf eine erste internationale Bank zu nennen, die sanktioniert würde. – Bis zur Stunde blieb er den Namen der Bank schuldig. – Es könnte sich also um eine unverblümte Drohung handeln?
Doch auch der Iran kommt nicht voran, denn trotz vermeintlicher Einigung mit dem Oman passierte kaum ein Schiff diese Woche die Straße von Hormus.
Der Ölpreis schwankt vor dieser unbefriedigenden Situation richtungslos zwischen fünfundsiebzig und neunzig Ju-Es-Dollar pro Fass hin und her. – Diese Woche ging's leicht abwärts, minus fünf Prozent – was sich umgehend in einen abgemilderten Inflationsdruck, sinkende Zinsen und steigende Aktienmärkte umwandelte.
Der leichte Ölpreisrückgang führte umgehend zu einem Kurssprung bei Lufthansa – plus sechs Prozent.
Der zweite Handlungsstrang dieser Woche waren Quartalszahlen einiger Tech-Konzerne – Nvidia, Salesforce und Crowdstrike gaben am Mittwochabend einen Einblick in die jüngsten Ka-I-Entwicklungen der Branche.
Nvidia erhöht die Wachstumsprognose von vierundvierzig Prozent auf siebzig Prozent. – Salesforce verkündet eine enge Kooperation mit Anthropic – Klohd – und Crowdstrike bezeichnet die Ka-I-Revolution nicht als Lösung der I-Te-Sicherheit, sondern als zunehmende Herausforderung, die das Geschäft weiter antreibt.
Die Aktien der drei Unternehmen sprangen am Donnerstag allesamt zweistellig an.
Die Ka-I-Revolution zeigt damit erste Früchte bei Anwendungen – Softwareunternehmen wie Salesforce und Crowdstrike – was wiederum weitere Investitionen in den Ausbau der Infrastruktur nach sich ziehen wird.
In diesem Umfeld wird für den auszugliedernden Geschäftsbereich "Transformation of Industry" von Siemens Energy von einer Handvoll Finanzinvestoren fünfundzwanzig Prozent mehr Geld angeboten, als das Unternehmen erwartete.
Die Stromversorgung der Ka-I-Rechenzentren bleibt also auf absehbare Zeit ein zentrales Thema.
Vier Ereignisse, die zeigen, dass selbst hohe Erwartungen noch positiv übertroffen werden können – Nvidia hebt den Ausblick an, Crowdstrike übertrifft die Erwartungen, Salesforce ist nicht Wettbewerber von Anthropic, sondern Partner – und Siemens Energy sitzt zur eigenen Überraschung auf einem Juwel, wie die hohen Gebote zeigen.
Die dritte Story dieser Woche wird erst heute Abend ihren Höhepunkt finden. Die Zinsentwicklung dieser Woche folgt dem Ölpreisrückgang, doch Anleger am Anleihemarkt blicken gespannt nach Jackson Hole. Dort treffen sich heute die Notenbanker dieser Welt und diskutieren über die künftige Geldpolitik.
Der seit vier Monaten neu im Amt befindliche Ju-Es-Notenbankchef Kevin Warsh wird heute Abend seine Strategie darlegen. Jackson Hole ist bekannt dafür, dass Notenbankchefs dort wichtige Strategieänderungen kommunizieren. Im Umfeld der anderen Notenbanker können die Auswirkungen fachlich besprochen werden. Im Süden des Yellowstone Nationalparks werden die Geldpolitiker kaum von der Weltpolitik in ihren Überlegungen gestört.
Kevin Warsh gab schon mehrfach seine Strategie bekannt – weniger Kommunikation. Warsh möchte die Handlungsfähigkeit der Notenbank erhöhen. Mit Vorfestlegungen haben sich seine Vorgänger zunehmend den Handlungsspielraum genommen, auf überraschende Entwicklungen reagieren zu können. Ich finde das in Ordnung.
Außerdem gilt er als jemand, der die deflationäre Kraft der Ka-I-Entwicklungen gerne mit niedrigeren Zinsen beantworten möchte. Doch aktuell treiben die Ka-I-Investitionen die Preise in die entgegengesetzte Richtung – hohe Speicherpreise, Ha-Be-Ems, führen zu Preisanhebungen bei iPhones, Tablets und Pe-Ces bis hin zu Servern und Ka-I-Rechnern. Gleichzeitig pendelt der Ölpreis auf hohem Niveau.
Von den zu seinem Amtsantritt im Frühjahr erwarteten Zinssenkungen ist inzwischen nichts mehr übrig geblieben. – Vielmehr fürchtet man inzwischen eine Zinsanhebung nach den Zwischenwahlen, um diesem akuten Inflationsdruck entgegenzuwirken.
Doch da kommt Finanzminister Bessent vor einer Woche um die Ecke und verkündet die Ausweitung des Anleihe-Rückkaufprogramms von zwei auf vier Milliarden Ju-Es-Dollar pro Auktion – circa zweimal pro Monat. Ich berichtete in der vorhergehenden Ausgabe darüber – finanziert wird die Ausweitung des Rückkaufs lang laufender Anleihen durch die erhöhte Ausgabe kurz laufender Anleihen. Es handelt sich also um einen Taschenspielertrick, mit dem er in das Hoheitsrecht der Notenbank eingreift.
Denn die Notenbank richtet ihre Geldpolitik auch nach der Zinsentwicklung aus, die als Folge des Inflationsdrucks gewertet wird. Über den Zins für kurz laufende Kredite versucht man, die lang laufenden Kredite auf das gewünschte Niveau zu bewegen. Wenn nun der Finanzminister manipulativ in diesen Markt eingreift, würde ich das als Affront gegen Kevin Warsh werten. Und das direkt, bevor Warsh seine wichtige Strategierede hält. Huiuiui.
Wir dürfen also gespannt sein, wie Warsh seine Geldpolitik volkswirtschaftlich begründen wird.
Ich hoffe, die Einblicke heute waren hilfreich für Sie. –
Mehr Details finden Sie wie immer auf heibel-ticker Punkt d e. –
Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen haben, freue ich mich über Ihre Nachricht. –
Und nächste Woche gibt's die nächste Folge – bis dahin. –