Heibel-Ticker Podcast
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KI-Aktien-Ausverkauf durch Hedgefonds-Crash und Fed-Zinsentscheid im Fokus
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Ein hochgehebelter Hedgefonds des 24-jährigen Leopold Aschenbrenner löst per Margin-Call den jüngsten Ausverkauf bei KI-Favoriten wie Micron, SK Hynix und Intel aus. Der Broker Citadel Securities liquidiert die Positionen, nachdem sich das Fondsvolumen zuvor von 3 auf 46 Milliarden US-Dollar vervielfacht hatte. Die Episode ordnet die erratischen Kursbewegungen bei SK Hynix und dem Kospi-Index ein und zeigt, warum Meldungen aus China und das KI-Modell Kimi K3 als alleiniger Grund nicht ausreichen.
Parallel belässt die US-Notenbank unter Fed-Chef Kevin Warsh den Leitzins unverändert, während drei Fed-Mitglieder für eine Anhebung stimmen. Steigende US-Renditen und hohe Ölpreise nähren die Inflationssorgen.
Die Quartalszahlen liefern die Gegenbewegung: Alphabet erhöht die Investitionen in KI-Rechenzentren auf 205 Milliarden US-Dollar und weist erstmals seit 20 Jahren einen negativen freien Cashflow aus. Microsoft beruhigt die Anleger und gewinnt an einem Tag 450 Milliarden US-Dollar Marktkapitalisierung. Apple zeigt, wie sich KI-Investitionen in Endgeräten auszahlen. Die Episode ordnet zudem Portfolioanpassungen bei Intel ein und zeigt Grenzen des ROIC als Qualitätskennziffer.
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Für alle anderen – hier gibt's für Privatanleger jede Woche den Überblick über die wichtigsten Themen unserer Heibel-Ticker-Ausgabe. Mit fundierten Marktanalysen und Börseneinschätzungen. –
Gelesen von einer Ka-I-generierten Stimme, die wir Schritt für Schritt optimieren, damit sie natürlicher klingt. –
Da die Erstellung der Wochenausgabe freitags oft mehr als zehn Stunden dauert und meist bis in den Abend reicht, spare ich mir das anschließende Vorlesen. –
So bleibt mehr Zeit für die Recherche und die inhaltliche Arbeit. –
Und jetzt geht's direkt in die aktuelle Ausgabe. –
Liebe Börsenfreunde, –
Ein Hedgefonds zeigt sich verantwortlich für den jüngsten Ausverkauf in den Ka-I-Lieblingen der Anleger. – Ein vierundzwanzigjähriger Shootingstar musste zuschauen, wie seine gehebelten Positionen liquidiert und mit großen Verlusten aufgelöst wurden. – Die Details dazu lesen Sie in Kapitel zwei. – Dort gehe ich auch auf die jüngste Ju-Es-Notenbanksitzung unter dem neuen Fed-Chef Kevin Warsh ein. –
Ein großer Teil der Besprechungen zu den wichtigen Ereignissen der abgelaufenen Woche befindet sich in den Updates in Kapitel fünf. –
Die Stimmung unter den deutschen Anlegern ist deutlich besser als bei ihren Ju-Es-Kollegen – denn die deutschen Aktien blieben vom Ausverkauf weitgehend verschont. – In Kapitel drei interpretiere ich die jüngste Stimmungsumfrage für Sie. –
In Kapitel vier habe ich kurz aufgezeigt, was mich in diesen Sommertagen beschäftigt. – Vielleicht ist unsere große Cash-Position der richtige Blickwinkel, um entspannt durch den zweiten Teil dieses Sommers zu segeln. –
Wir befinden uns mitten in der Berichtssaison. – In den elf Updates habe ich in Kapitel fünf zu den Quartalszahlen von Intel, Apple, Microsoft, Boeing und Snap-On detailliert Stellung genommen. – Außerdem gibt es zu weiteren Portfoliopositionen einige wichtige Änderungen – wir haben unser Portfolio diese Woche deutlich ausgedünnt. – Verpassen Sie also nicht Kapitel fünf. –
Diese Woche gibt es nur eine Leserfrage in Kapitel sechs. – Ich erkläre die Bedeutung des Er-O-I-Tse als Qualitätskennziffer und zeige deren Grenzen auf. –
Wie immer gibt es einen tabellarischen Überblick über unser Heibel-Ticker Portfolio in Kapitel sieben. –
Nun wünsche ich eine anregende Lektüre – –
take share, Ihr Börsenschreibel –
Stephan Heibel –
Chefredakteur und Herausgeber des Heibel-Ticker Börsenbriefs –
Erst im Verlauf der Woche trat zutage, was hinter den Kulissen tatsächlich die Kurse beeinflusste. – Oder, ich sollte besser sagen, wer: Leopold Aschenbrenner. – Der vierundzwanzigjährige Mathematiker heiratet dieses Wochenende. – Doch das ist nicht die Story, die in den vergangenen Monaten für Furore und in den vergangenen Wochen für Panik sorgte. – Aschenbrenner war der neue Hot-Shot an der Börse, der Shootingstar, der mit seinem vierfach gehebelten Hedgefonds namens Situational Awareness an den Kursraketen wie Micron, SK-Hynix und auch Intel partizipierte. – Sein Hedgefonds schoss binnen weniger Monate von einem Volumen von drei auf sechsundvierzig Milliarden Ju-Es-Dollar. –
Doch auch Mathegenies verstehen häufig genug nicht die toxische Wirkung von Margin-Calls. – Wer einen Vierfach-Hebel ausrechnen kann – das kann ich auch – und dann einige Absicherungen ins Portfolio holt, um die Tagesschwankungen, vielleicht auch Wochenschwankungen bis zu einem gewissen Grad abzufedern, kommt irgendwann an die Grenzen seines Auffassungsvermögens, wenn am russischen Roulette-Tisch fünfzehnmal hintereinander Schwarz kommt – Wahrscheinlichkeit eins zu fünfunddreißigtausend oder null Komma null null zwei acht Prozent. –
Seit Juni laufen die Kurse der Ka-I-Unternehmen ungebremst gen Süden. – Und anders als am Roulette-Tisch, wo die Wahrscheinlichkeit zwischen Rot und Schwarz stets achtundvierzig Komma fünfundsechzig Prozent beträgt – weil es noch die Null gibt – spielt die Positionierung der anderen Marktteilnehmer an der Börse stets eine wichtige Rolle. – Aschenbrenner musste seine Positionierung regelmäßig bekannt geben und viele Trader folgten diesem erfolgsverwöhnten Spekulanten. – Somit wussten viele an der Wallstreet, dass Aschenbrenner und seine Gefolgsleute nach drei oder vier Wochen ungebremsten Ausverkaufs ziemlich tief in der Kreide standen. – Für neue Absicherungsgeschäfte gab es kein Geld mehr, die alten waren längst aus den relevanten Kursbereichen gelaufen. –
Es kam zum Margin-Call: – Der Broker, in diesem Fall Citadel Securities, gab Aschenbrenner ein paar Stunden Zeit, erforderliche Sicherheiten für die unter Wasser geratenen Hebelprodukte zu liefern. – Kam Aschenbrenner dieser Aufforderung nicht nach, wurden die Papiere ohne Rücksicht auf Verluste liquidiert. – Große Positionen wurden ohne Rücksicht auf ihre Kursauswirkung auf den Markt geworfen, die Kurse der entsprechenden Aktien brachen erratisch ein, bis dieser Ausverkauf endete. –
Intel war davon betroffen und wir konnten den Ausverkauf nutzen, um unsere Position aufzustocken. – In meiner Kaufempfehlung konnte ich den Grund so detailliert noch nicht nennen. – Ich nehme solch einen Ausverkauf lediglich zur Kenntnis, schaue nach passenden Meldungen und wenn es diese nicht gibt, wie in diesem Fall, dann kommen bei mir Erinnerungen an ähnliche Fälle ins Gedächtnis. – In der Situation selbst ist es nicht leicht, eine Entscheidung zu treffen. – Denn vielleicht übersehe ich den wirklichen Grund und die Aktie ist auf dem Weg auf ein viel tieferes Kursniveau? –
Solche Ausverkäufe kommen tatsächlich ziemlich häufig vor, doch selten ist man sich sicher genug, um zuzugreifen, so wie wir es diese Mal taten. –
Jetzt ist die Katze aus dem Sack und wir können diese erratischen Kursbewegungen auf viele weitere Aktien beziehen. – So zeichnete Aschenbrenner die Notierung der südkoreanischen SK Hynix an der Näsdäck und sorgte damit unter anderem für den heftigen Kursanstieg am Tag der Erstnotiz. – Der südkoreanische Kospi erklomm im Umfeld dieses Börsengangs sein Allzeithoch und brach seither um dreißig Prozent ein. – Allein diese Woche gab es teilweise ein Tagesminus von elf Prozent. – Nach Beendigung des Ausverkaufs am gestrigen Donnerstag sprang der Kospi umgehend wieder um acht Prozent an. –
In dieses Chaos werden dann Meldungen aus China als Ursache strapaziert: – China entwickle eigene Speicherchips, die SK-Hynix Konkurrenz machen würden. – Auch das offene Ka-I-Modell Kimi Ka-Drei wurde für den Ausverkauf verantwortlich gemacht. – Ich möchte die Bedeutung von Kimi Ka-Drei nicht herunterspielen, doch die Aktienreaktionen waren übertrieben. –
Der schlimmste Tag war der Mittwoch. – Am Vorabend hatte Alphabet Quartalszahlen veröffentlicht, die über den Erwartungen lagen. – Die Google-Cloud wächst mit zweiundachtzig Prozent, Gemini Ka-I läuft bei neunzig Prozent aller Fortune-Hundert-Unternehmen. – Doch das Unternehmen gab bekannt, aufgrund der gestiegenen Speicherpreise die Investitionen in Ka-I-Rechenzentren auf abenteuerliche zweihundertfünf Milliarden Ju-Es-Dollar im laufenden Jahr anzuheben. –
Auf der einen Seite ist das Balsam für die geschundene Seele von Nvidia, denn Anleger fürchten, dass die stratosphärischen Speicherpreise die Investitionshausse im Ka-I-Bereich bremsen könnten. – Das ist offensichtlich nicht der Fall, wie wir Alphabet entnehmen dürfen. – Doch damit kommen die anderen Bedenkenträger wieder zu Wort: – Werden sich diese in den Himmel gewachsenen Investitionen jemals rechnen? – Handelt es sich um eine Ka-I-Blase, die mit der Internetblase vergleichbar ist? –
Meine Antwort darauf kennen Sie ja, aber das spielt keine Rolle. – Auch wenn die beiden Marktphasen nicht vergleichbar sind, reicht es aus, wenn die beiden Phasen verglichen werden, um Anleger zu Verkäufen zu bewegen. – Und erstmals seit zwanzig Jahren weist Alphabet einen negativen freien Cashflow aus. – Das cashflowstärkste Unternehmen der Welt investiert mehr, als es einnimmt. –
Am Mittwochabend sorgten dann die Microsoft-Zahlen für die Trendwende: – Tse-Eff-O Amy Hood beklagt ebenfalls die hohen Speicherpreise, ändert die Abschreibungsdauer und zeigt, dass das Investitionsvolumen weder gesenkt noch ausgeweitet werden muss, um die bekannten Pläne umzusetzen. – Die Aktie von Microsoft – befindet sich ebenfalls in unserem Heibel-Ticker Portfolio – springt am Donnerstag um zwölf Prozent an, das Unternehmen gewinnt vierhundertfünfzig Milliarden Ju-Es-Dollar Marktkapitalisierung an nur einem Tag. – Es handelt sich um den größten Tages-Wertzuwachs, der jemals erzielt wurde. –
Am Donnerstagabend folgte dann Apple mit den letzten Quartalszahlen, die von Tse-E-O Tim Cook veröffentlicht wurden. – Apple zeigt, dass sich die Investitionen in die Ka-I-Infrastruktur auszahlen. – Doch bei Apple erfolgen diese Investitionen nicht in Ka-I-Modelle und Ka-I-Rechenzentren, sondern in die Endgeräte, die für die Kunden gebaut werden. – Apples Endgeräte sind bestens auf das Ka-I-Zeitalter vorbereitet, umfangreiche Ka-I-Prozesse können lokal abgewickelt werden. –
So wurden die Wochenverluste in der Ka-I-Branche am Donnerstag und Freitag dieser Woche wieder etwas aufgeholt. – Auf der anderen Seite gaben diejenigen Aktien wieder ab, die zuvor als fundamental günstig bewerteter sicherer Hafen gesucht waren. –
Am Mittwoch beließ die Ju-Es-Notenbank unter Kevin Warsh den Leitzins unverändert. – Immerhin erwarteten dreißig Prozent der Marktteilnehmer eine Zinsanhebung und auch innerhalb der Fed gab es drei Mitglieder, die für eine Zinsanhebung gestimmt hatten. – Die Angst geht um, dass sich der hohe Ölpreis inflationär auswirkt und parallel die Ka-I-Revolution zu einer Überhitzung der Ju-Es-Wirtschaft führen könne. – Fed-Chef Kevin Warsh ließ anschließend auch ein Signal, dass im Falle eines Falles mit einer Zinsanhebung zu rechnen sei, vermissen. – Anleger sind verwirrt, denn in den vergangenen Jahren hatte sich eingebürgert, dass die Fed stets betont, für alle Eventualitäten gewappnet zu sein. – Warsh lässt die Anleger bewusst im Dunkeln. –
Mangels Hinweis treiben Anleger verängstigt die Ju-Es-Renditen nach oben. – Hmm, das ist doch schon genau das, was eine Ka-I-Überhitzung bremst. –
Ich hoffe, die Einblicke heute waren hilfreich für Sie. –
Mehr Details finden Sie wie immer auf heibel-ticker Punkt d e. –
Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen haben, freue ich mich über Ihre Nachricht. –
Und nächste Woche gibt's die nächste Folge – bis dahin. –