Moin aus Hamburg. –
Willkommen beim Heibel-Ticker Podcast. Schön, dass Sie dabei sind. –
Erfahrene Zuhörer, die das Intro schon kennen, können rund dreißig Sekunden vorspringen. –
Für alle anderen – hier gibt’s für Privatanleger jede Woche den Überblick über die wichtigsten Themen unserer Heibel-Ticker-Ausgabe. Mit fundierten Marktanalysen und Börseneinschätzungen. –
Gelesen von einer K-I-generierten Stimme, die wir Schritt für Schritt optimieren, damit sie natürlicher klingt. –
Da die Erstellung der Wochenausgabe freitags oft mehr als zehn Stunden dauert und meist bis in den Abend reicht, spare ich mir das anschließende Vorlesen. –
So bleibt mehr Zeit für die Recherche und die inhaltliche Arbeit. –
Und jetzt geht’s direkt in die aktuelle Ausgabe. –
– eins. Info-Kicker: Friedensverhandlungen im Nahen Osten schreiten voran –
Liebe Börsenfreunde, –
Heibel-Ticker Wunschanalyse –
Sie, liebe Heibel-Ticker-Mitglieder, schlagen bis Montagabend Titel vor, die ich in die Auswahlliste übernehmen soll. –
Die fünf Titel, die am häufigsten vorgeschlagen wurden, schaffen es in die Abstimmung. –
Am Dienstag schicke ich die Vorschlagsliste an alle Heibel-Ticker Plus-Mitglieder, und Sie können bis Dienstagabend bereits in der E-Mail Ihren Wunschkandidaten anklicken. –
Die Aktie mit den meisten Stimmen wird dann von mir analysiert und im folgenden Heibel-Ticker vorgestellt. –
Mein Ziel ist es, Ihren aktuellen Wunsch zeitnah zu erfüllen. – Interaktiver geht es nicht, oder? –
Die Vorschlagsliste umfasst eintausendvierhundertdrei Titel: –
Ich habe den Euro-Stoxx sechshundert, den Ess-Pi fünfhundert sowie den Nikkei zweihundertfünfundzwanzig in die Auswahlliste aufgenommen. –
Ich denke, damit haben wir einen großen Teich, in dem wir angeln können. –
Durch die Beschränkung auf diese großen Indizes vermeiden wir es auch, von irgendwelchen Pfennigaktien und Aktienpuschern manipuliert zu werden. –
Denn im Heibel-Ticker wollen wir letztlich nur Titel, die Sie kaufen und verkaufen können, ohne den Kurs damit nennenswert zu bewegen. –
Alle Heibel-Ticker Plus-Mitglieder dürfen Aktien vorschlagen und anschließend abstimmen. –
Die Analyse wird im Heibel-Ticker für alle Leser verfügbar sein. –
Über diesen Link können Sie ab sofort Ihre Vorschläge eingeben. – Bitte jeder nur ein Kreuz. –
H-T-T-P-S Doppelpunkt Schrägstrich Schrägstrich www Punkt heibel minus ticker Punkt d e Schrägstrich member Schrägstrich wunschanalyse –
Ende Heibel-Ticker Wunschanalyse –
Es sieht nach einem Friedensschluss im Iran aus. –
In Kapitel zwei zeige ich, welche Aktien davon am stärksten profitieren und welche bereits im Vorfeld profitiert haben. –
Ein niedriger Ölpreis nimmt Druck aus dem Inflationskessel – doch was ist davon bereits eingepreist? –
Immerhin erklommen einige Ju-Es-Indizes diese Woche bereits neue Allzeithochs. –
Unsere heutige Sentiment-Analyse ist mit Vorsicht zu genießen: –
Die meisten wussten zum Zeitpunkt ihrer Stimmabgabe noch nichts von den jüngsten Entwicklungen im Iran. –
Dennoch lassen sich aus der grundlegenden Stimmung einige Schlüsse ableiten, wie Sie in Kapitel drei lesen werden. –
Heute habe ich mal einen kleinen Rundumschlag über unser Heibel-Ticker-Portfolio gemacht. –
Zu vielen Positionen gibt es regelmäßig kleinere Entwicklungen und Meldungen, die ein separates Update jedoch nicht wert sind. –
Dennoch geben auch die kleineren Meldungen in ihrer Vielzahl einen wichtigen Einblick in die jeweiligen Unternehmensentwicklungen. –
Kapitel vier handelt heute also von unseren Portfolio-Werten. –
Diese Woche gab es nur ein Update: –
Wir haben eine erfolgreiche Optionsschein-Spekulation geschlossen. –
Die Details lesen Sie in Kapitel fünf. –
In den vergangenen Wochen haben sich einige Leserfragen angesammelt, die ich diese Woche beantwortet habe. –
Meine Antworten zu insgesamt neun Leserfragen zu den folgenden Aktien können Sie in Kapitel sechs nachlesen: –
High-Flyer Marvell, Ciena und Lumentum, Kapitalerhöhung bei Mutares, zwischenzeitlicher Ausverkauf bei Chip-Maschinenherstellern K-L-A Tencor, Vertiv und Teradyne. –
Außerdem gehe ich auf Details im Optionsscheinhandel ein und schaue mir einen Dividendentitel näher an. –
Consors hat wohl derzeit Probleme mit der Dividendenabrechnung, sodass es zu Verzögerungen kommt. –
Sie wissen, dass ich mich mit der K-I auseinandersetze. –
Diese Woche habe ich mir mal den E-U A-I-Act angeschaut und auf Sinn und Zweck untersucht. –
Ein paar Anmerkungen dazu habe ich in Kapitel sieben zusammengefasst. –
Natürlich gibt es wie immer eine tabellarische Übersicht über unser Heibel-Ticker-Portfolio in Kapitel acht. –
Nun wünsche ich eine anregende Lektüre. –
take share, Ihr Börsenschreibel –
Stephan Heibel –
Chefredakteur und Herausgeber des Heibel-Ticker Börsenbriefs –
– zwei. So tickt die Börse: Lösung im Iran-Krieg greifbar, Aktienmärkte springen an –
„Zurück auf Los“ nennt man das bei Monopoly. –
Da habe ich heute recherchiert, dass der Ölpreis bei einer Öffnung der Straße von Hormus in Richtung achtzig Ju-Es-Dollar pro Fass Nordseeöl fallen würde –
und einen Social-Kommentar später bricht der Ölpreis von achtundneunzig auf achtundachtzig Ju-Es-Dollar pro Fass ein. –
Das amerikanische W-T-I steht aktuell sogar bei vierundachtzig Ju-Es-Dollar pro Fass. –
Alle Sorgen über Ölknappheit, gestrichene Flüge und rationiertes Benzin sind verflogen. –
Seit siebenundzwanzig Jahren schreibe ich einen wöchentlichen Börsenbrief, und ich habe von Anfang an darauf geachtet, Ihnen nur das Nötigste zu schreiben –
damit Sie sich in kurzer Zeit ein Bild über die Finanzmärkte machen und sich anschließend um andere Dinge kümmern können. –
Schweren Herzens habe ich daher die zwei Seiten, die ich bereits geschrieben habe, gelöscht. –
Fangen wir also nochmals neu an. –
Die Verhandlungen in Pakistan vom vergangenen Wochenende wurden zunächst als „gescheitert“ dargestellt. –
Nachrichtenmagazine sprachen von einem Sieg des Irans. –
Als Donald Trump dann auch noch verkündete, er werde die Straße von Hormus sperren, war die Häme groß –
dass sie doch bereits durch den Iran gesperrt worden sei. –
Am Montag öffneten die Aktienmärkte mit einem dicken Minus, Weltuntergangsszenarien machten die Runde. –
Seither kletterten die Börsen kontinuierlich nach oben – ohne dass es handfeste Gründe dafür gab. –
Erst heute um fünfzehn Uhr erfuhren wir, dass der Iran mit Hilfe der Ju-Es-A die Straße von Hormus von Minen befreien werde und die bedingungslose Durchfahrt ermögliche. –
Ich bin gespannt, ob sich die Nachrichtenmagazine für ihre publizierte Fehleinschätzung entschuldigen werden. –
Für mich war die Fehleinschätzung bereits heute um vierzehn Uhr zehn ausreichend von den Aktienmärkten korrigiert –
und so verkaufte ich unseren Call-Optionsschein auf den Dow Jones mit plus fünfzehn Prozent …
nur eine Stunde später wären es plus zwanzig Prozent gewesen. –
Naja – es ist noch niemand an Gewinnmitnahmen verarmt. –
Erst hü, dann hott: –
Bis heute Vormittag gingen Anleger davon aus, dass die E-Z-B den Leitzins schon bald erhöhen muss, um gegen den erneuten Inflationsdruck durch die hohen Energiekosten anzugehen. –
Für die Ju-Es-A hielt man die gewünschten Zinssenkungen – die durch den nächsten Fed-Chef Kevin Warsh umgesetzt werden sollen – für nicht durchführbar. –
Seit heute Nachmittag hingegen wird wieder diskutiert, ob es eine oder zwei Zinssenkungen in den Ju-Es-A geben wird –
und für die E-Z-B diskutiert man die Notwendigkeit einer Zinsanhebung. –
Es roch nach Weltuntergang …
denn der Iran-Krieg führte zu zurückhaltendem Verhalten der Konsumenten sowie Unternehmen. –
Eine abwartende Haltung – allein aus Vorsicht vor der ungewissen Zukunft – bremst das Wirtschaftswachstum. –
Rufe nach Zinssenkungen wurden laut, um die Konjunktur anzukurbeln. –
Doch das geht nicht, wenn gleichzeitig der Inflationsdruck ansteigt. –
Notenbankchefs waren in diesem Dilemma gefangen. – Vor einer Woche hatte ich mich an die Wunschanalyse von S-A-P gesetzt –
und Sie davon zu überzeugen versucht, dass Software nicht so ohne Weiteres von einer K-I ersetzt werden kann …
insbesondere, weil Software in ein Unternehmensnetz eingebunden ist, das ebenfalls einen Wert darstellt. –
Während in K-I-Foren diskutiert wurde, wann – nicht ob – S-A-P-Software irgendwann wertlos sein wird, stellte ich mich also auf die Gegenseite –
und bezeichnete die S-A-P-Aktie als zu günstig, den Ausverkauf für übertrieben. –
Nun – diese Woche steht die Aktie an der Spitze des Dax mit plus dreizehn Prozent. –
Die gesamte Softwarebranche wurde diese Woche wiederentdeckt. –
Insbesondere die vollmundigen Ankündigungen von Anthropic waren in den vergangenen Wochen und Monaten die Ursache für den gnadenlosen Ausverkauf. –
Am Beispiel der I-T-Sicherheit zeigte sich, dass Anthropics K-I zwar sehr gut im Analysieren –
mit der Umsetzung von Lösungen jedoch überfordert ist. –
Die I-T-Sicherheitslücken müssen durch CrowdStrike – plus dreizehn Prozent – und Palo Alto – plus acht Prozent – geschlossen werden …
weil es eben doch mit dem „Coding“ allein nicht getan ist. –
Es war so etwas wie ein Aha-Effekt, der Anlegern zeigte, dass die Softwarebranche eben doch nicht über Nacht verschwinden wird. –
Werden alle Software-Unternehmen benötigt? – Nein. –
Es wird sicherlich einige geben, die von der K-I überrollt werden. –
Wie in meiner S-A-P-Wunschanalyse gezeigt, müssen wir darauf achten, ob reiner Code verkauft wird –
oder ein Netzwerk, Ökosystem oder Ähnliches daran hängt. –
So waren die zuvor beliebten K-I-Hardwareanbieter – mit Ausnahme von Nvidia – diese Woche weniger gefragt. –
Taiwan Semi veröffentlichte am Mittwoch herausragende Zahlen –
doch nicht herausragend genug, um gegen diesen Trend anzukommen. –
Unternehmen, die eine effizientere Nutzung der knappen Ressourcen im K-I-Universum entwickeln, waren gefragt. –
Nicht aber Micron, SanDisk und Samsung. –
Doch auch das änderte sich heute Nachmittag: –
Mit der Aussicht auf einen günstigeren Ölpreis nimmt der Inflationsdruck ab –
und sinkende Zinsen sind wieder möglich. –
Wichtiger als günstige Energiekosten sind für die Anbieter von K-I-Rechenzentren günstige Finanzierungskosten –
also ein niedriges Zinsumfeld. –
Und genau das ist nun wieder möglich …
sodass Oracle – plus neunundzwanzig Prozent – in die Höhe schoss. –
Dell – plus sechs Prozent – finanziert deutlich weniger, sondern bezahlt aus dem eigenen Cashflow –
profitiert daher nicht ganz so stark. –
Aber das Unternehmen, das aus dem Nichts heraus K-I-Rechenzentren anbietet – CoreWeave – plus dreißig Prozent – hält Schritt mit Oracle. –
Übrigens klettern heute auch die Aktien aus unserem Heibel-Ticker-Dividendenportfolio kräftig nach oben. –
Hohe Zinsen sind Gift für Dividendenaktien –
da Anleger eine vergleichbare Verzinsung ohne Risiko stets einer Dividende mit Kursrisiko vorziehen. –
Diese Woche fielen mir Insiderkäufe bei Sixt ins Auge: –
eine Million Euro steckten Insider diese Woche in Sixt-Aktien. –
Das ist eine Summe, die ich schon für beachtlich halte. –
Sixt wurde im Corona-Crash von einhundert auf dreißig Euro ausverkauft –
stockte die Flotte frühzeitig auf und profitierte dann von der starken Nachfrage nach Fahrzeugen: –
nicht zur Miete, sondern die Verkaufspreise sprangen an. –
Bis Ende zweitausendeinundzwanzig kletterte die Aktie auf ein Hoch bei einhundertsiebzig Euro. –
Die anschließend wieder sinkenden Gebrauchtwagenpreise und das nachhaltig geänderte Verhalten am Arbeitsmarkt – mehr Heimarbeit – belasteten dann das Geschäft. –
Die Aktie sank bis Mitte zweitausendvierundzwanzig dann unter sechzig Euro. –
Das Unternehmen musste sich neu erfinden –
der Gewinn halbierte sich, während der Umsatz aber weiter wuchs. –
Seither läuft die Aktie seitwärts. –
Das Umsatzwachstum ging auf nur noch fünf bis sieben Prozent zurück –
aber der Gewinn bleibt stabil. –
Mit einem E-V durch E-B-I-T-D-A von nur fünf notiert die Aktie inzwischen auf einem extrem günstigen Bewertungsniveau. –
Vier Komma acht Prozent Dividendenrendite sind attraktiv –
und eine anziehende Gewinndynamik verspricht überproportionales Gewinnwachstum. –
Wer ein bis zwei Jahre Geduld mitbringt, kann bei diesem Wert auf eine Kursverdopplung setzen. –
Denn das E-V durch E-B-I-T-D-A durch E-B-I-T-D-A-Growth – also K-G-V durch Gewinnwachstum oder auch P-E-G – liegt bei nur null Komma sechs. –
Für solide Unternehmen halte ich Werte über eins für möglich. –
Schauen wir mal, wie sich die wichtigsten Indizes im Wochenvergleich entwickelten: –
Wochenperformance der wichtigsten Indizes –
Indizes – siebzehnter vierter, zwanzig Uhr einunddreißig – Woche Delta – Summe zwei null zwei sechs Delta –
Dax – vierundzwanzigtausendsiebenhundertzwei – plus drei Komma acht Prozent – plus null Komma neun Prozent –
Ess-Pi fünfhundert – siebentausendeinhunderteinundzwanzig – plus vier Komma fünf Prozent – plus vier Komma null Prozent –
Nikkei – achtundfünfzigtausendvierhundertsechsundsiebzig – plus zwei Komma sieben Prozent – plus sechzehn Komma zwei Prozent –
Shanghai A – viertausendsiebenhundertneunundzwanzig – plus zwei Komma null Prozent – plus zwei Komma eins Prozent –
Ju-Es-Dollar pro Euro – eins Komma achtzehn – plus null Komma sechs Prozent – plus null Komma vier Prozent –
Euro pro Yen – einhundertsechsundachtzig Komma siebenundfünfzig – minus null Komma eins Prozent – plus eins Komma sechs Prozent –
Zehnjahres-Ju-Es-Anleihe – vier Komma vierundzwanzig Prozent – minus null Komma null sieben – plus null Komma null acht –
Umlaufrendite Deutschland – zwei Komma neunundneunzig Prozent – minus null Komma null eins – plus null Komma einundzwanzig –
Feinunze Gold – viertausendachthundertdreiundsechzig Ju-Es-Dollar – plus zwei Komma vier Prozent – plus zwölf Komma sechs Prozent –
Fass Brent Öl – neunzig Komma neunundsiebzig Ju-Es-Dollar – minus drei Komma acht Prozent – plus neunundvierzig Komma zwei Prozent –
Kupfer – dreizehntausendzweihunderteinundsiebzig Ju-Es-Dollar – plus vier Komma sechs Prozent – plus sechs Komma acht Prozent –
Baltic Dry Shipping – zweitausendfünfhundertdreiundzwanzig Ju-Es-Dollar – plus sechzehn Komma acht Prozent – plus vierunddreißig Komma vier Prozent –
Bitcoin – siebenundsiebzigtausendzweihundertvierundvierzig Ju-Es-Dollar – plus fünf Komma drei Prozent – minus zwölf Komma null Prozent –
D-Trump –
Ich werde ja von dem einen oder anderen immer wieder mal als Trump-Versteher – manchmal sogar als Trump-Befürworter – bezeichnet. –
Nun laufe ich Gefahr, den Stempel aufgedrückt zu bekommen, ich hätte Krieg als Mittel zur Zielerreichung gutgeheißen. –
Das ist nicht der Fall. –
Es ist nun einmal mein Job, die Situation so realistisch wie möglich einzuschätzen. –
Und gleichzeitig unterscheidet erfolgreiche von erfolglosen Anlegern, dass man in der Lage sein muss, gegen den Strom zu schwimmen. –
Ich bin also immer auf der Suche nach einer anderen Sichtweise als der, die gerade in den Medien dominiert. –
Und dabei stoße ich leider sehr häufig auf fragwürdige Sichtweisen. –
Manchmal können wir diese zu unserem Vorteil nutzen – wie diese Woche diejenigen, die zum Beispiel auf S-A-P gesetzt haben. –
Dennoch verurteile ich den Iran-Krieg aufs Schärfste. –
Wir Menschen haben über Jahrtausende gelernt, dass Kriege immer unschuldige Opfer mit sich bringen –
und so war es auch dieses Mal. –
Es fehlt allerdings eine Alternative. –
Siebenundvierzig Jahre tanzte uns der Iran auf der Nase herum. –
Jahrzehnte lebten Israelis als Fremdkörper in einer anderen Kultur. –
Trump-Befürworter sagen, irgendwann müsse man Drohungen auch mal wahr machen – sonst wirken sie nicht. –
Ich möchte jedoch daran erinnern, dass wir die Sowjetunion durch Verhandlungen in die Knie zwangen. –
Die Ju-Es-A und Deutschland sorgten Hand in Hand dafür, dass die wirtschaftliche Notlage der Sowjetunion so groß wurde, dass das System kollabierte. –
Wirtschaftliche Verflechtungen – sogar Geldgeschenke an die D-D-R – aber stets unter strengen Bedingungen – erhöhten sukzessive die Abhängigkeit des Ostens vom Westen. –
Mit dem Fall der Mauer wurden alle Russen nun als Freund deklariert. –
Im Falle Chinas sah man selbst kleinste Zugeständnisse als Weg in die richtige Richtung an –
und übersah über Jahrzehnte großzügig den Patentklau, den Markenklau, die wettbewerbswidrige Förderung der chinesischen Industrie und vieles mehr. –
Überraschenderweise kam die Politik zu der Schlussfolgerung, dass wirtschaftliche Sanktionen kein geeignetes Mittel seien, um andere Gesellschaftssysteme in die westliche Wertewelt zu holen. –
Schnell wurde das Beispiel der Sowjetunion als historischer Glücksfall bezeichnet, der sich nicht wiederholen ließe. –
Und so agierte man fortan frei von jeder Moral mit jedem gesellschaftlichen System der Erde. –
Das geht sogar so weit, dass man inzwischen China dafür bewundert, wenn sie sich nicht in den Iran-Krieg einmischen. –
Mit halbherzig umgesetzten Sanktionen finanziert der Westen seit Jahren Gesellschaftssysteme, die nicht unseren Werten entsprechen. –
Ich will es nicht zu lang machen: –
Wenn ich mir einen Weg wünschen dürfte, würde ich mir einen Ju-Es-Präsidenten wünschen, der gemeinsam mit Europa eine florierende westliche Wirtschaft aufbaut –
um sodann Sanktionen konsequenter durchsetzen zu können. –
Unsere Demokratie gepaart mit der Marktwirtschaft sind die besten Gesellschaftsmodelle, die wir derzeit kennen. –
Ohne unsere Unterstützung können uns weder China noch Russland das Wasser reichen. –
Doch die engere Zusammenarbeit zwischen Europa und den Ju-Es-A scheiterte zunächst an T-T-I-P –
für das kein gemeinsamer Nenner gefunden werden konnte – Grenzen der Demokratie? –
und dann an einem Ju-Es-Präsidenten Donald Trump, mit dem man nicht gemeinsame Sache machen kann, ohne aufs Kreuz gelegt zu werden – siehe Meloni. –
Also ja: –
Ich sehe die deutsche Abhängigkeit von der ach so großen Nachfrage aus China als eines der Kernprobleme der heutigen Zeit. –
Ich hoffe, die Einblicke heute waren hilfreich für Sie. –
Mehr Details finden Sie wie immer auf heibel-ticker Punkt d e. –
Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen haben, freue ich mich über Ihre Nachricht. –
Und nächste Woche gibt’s die nächste Folge – bis dahin. –