Heibel-Ticker Podcast
Herzlich willkommen im Heibel-Ticker Podcast! Hier gibt Ihnen Stephan Heibel, erfahrener Börsenexperte und Herausgeber des beliebten Heibel-Ticker Börsenbriefs, fundierte Analysen und verständliche Einblicke in die Welt der Aktien, Börse und Aktienmärkte. Ob Quartalszahlen, aktuelle Marktbewegungen oder konkrete Investmentideen – Sie erfahren, was die Börse bewegt und wie Sie davon profitieren können. Ideal für Privatanleger, die ihr Wissen erweitern und fundierte Entscheidungen treffen möchten, um Ihr Portfolio noch weiter zu optimieren.
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Anlegerzweifel dominieren Märkte Energie KI und Iran-Konflikt
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Die Unsicherheit an den Finanzmärkten nimmt spürbar zu: Anleger verlieren zunehmend das Vertrauen in klare Entwicklungen und reagieren immer weniger auf einzelne Nachrichten. Im Fokus dieser Ausgabe stehen die Hintergründe dieser wachsenden Zweifel – von geopolitischen Spannungen im Iran-Konflikt bis hin zu strukturellen Veränderungen in der KI-Industrie. Während steigende Energiepreise und Versorgeraktien profitieren, geraten Technologiewerte und insbesondere KI-getriebene Geschäftsmodelle unter Druck. Gleichzeitig sorgt die Entwicklung rund um HBM-Speicher, neue Chiparchitekturen und konkurrierende Technologien von Nvidia und Alphabet für zusätzliche Verunsicherung. Auch Private-Equity-Fonds stehen im Fokus, da Liquiditätsprobleme und erschwerte Börsengänge neue Risiken offenlegen. Ergänzt wird die Analyse durch aktuelle Quartalszahlen aus dem Portfolio sowie eine Einordnung der wichtigsten Marktindikatoren. Eine kompakte, fundierte Einordnung der aktuellen Börsenlage für Privatanleger.
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Moin aus Hamburg. –
Willkommen beim Heibel-Ticker Podcast. Schön, dass Sie dabei sind. –
Erfahrene Zuhörer, die das Intro schon kennen, können rund dreißig Sekunden vorspringen. –
Für alle anderen: Hier gibt’s für Privatanleger jede Woche den Überblick über die wichtigsten Themen unserer Heibel-Ticker-Ausgabe – mit fundierten Marktanalysen und Börseneinschätzungen. –
Gelesen von einer K-I-generierten Stimme, die wir Schritt für Schritt optimieren, damit sie natürlicher klingt. –
Da die Erstellung der Wochenausgabe freitags oft mehr als zehn Stunden dauert und meist bis in den Abend reicht, spare ich mir das anschließende Vorlesen. –
So bleibt mehr Zeit für die Recherche und die inhaltliche Arbeit. –
Und jetzt geht’s direkt in die aktuelle Ausgabe. –
– eins. Info-Kicker: Anleger wissen nicht mehr, was sie glauben können. –
Liebe Börsenfreunde, –
Aufzeichnung des Videocalls
Diese Woche veranstalteten wir einen Videocall, in dem ich auf die individuellen Fragen unserer Heibel-Ticker-Plus-Mitglieder einging. –
Eine Aufzeichnung des Videos ist unter folgendem Link verfügbar: –
ju-tjuhb Punkt komm slash live slash vier w F O M B Q null P H U. –
Im Fokus des Videocalls: –
Sentiment als mögliches Kaufsignal. –
Iran-Konflikt und Marktreaktion. –
Gold, Öl und Liquiditätsmechanik. –
Energieaktien und ausgewählte Einzeltitel. –
K-I-Infrastruktur als langfristiger Treiber. –
Ende Aufzeichnung des Videocalls
Zweifel sind ein schlechter Ratgeber für Anleger. –
Genau das merken wir in diesen Tagen: Jeder Anlagestrategie wird nach kurzer Zeit wieder der Boden entzogen. –
Es stellt sich inzwischen eine gewisse Resignation unter Anlegern ein, die nicht mehr auf jede Nachricht reagieren wollen. –
In Kapitel zwei zeige ich auf, wie es so weit kommen konnte – und welche Unternehmen von dieser Situation profitieren. –
Die Zweifel zeigen sich auch in der Anlegerstimmung, die nach wie vor von Angst und Panik dominiert wird. –
Zunehmend schwindet nun aber auch der Zukunftsoptimismus. –
Was dies für die künftige Börsenentwicklung bedeutet, analysiere ich in Kapitel drei. –
Nüchtern betrachtet spitzt sich die Situation im Iran immer weiter zu. –
In Kapitel vier gehe ich darauf ein, wie wir uns als Anleger nun am besten verhalten sollten. –
Diese Woche Donnerstag gab es Quartalszahlen von drei Unternehmen aus unserem Portfolio. –
Einer unserer Dividendentitel zeigt eine überraschende, strukturelle Schwäche, die aus den im Februar veröffentlichten vorläufigen Zahlen noch nicht ersichtlich war. –
Unsere Aktie aus dem Gesundheitsbereich, Medios, erlebte im aktuellen Quartal einen Führungswechsel – sowohl beim C-E-O als auch beim C-F-O. –
Entsprechend wurde das Zahlenwerk dahingehend überarbeitet, dass das neue Management nun eine neue – niedrigere – Basis hat. –
Meine Einschätzung zu den Zahlen lesen Sie in Kapitel fünf. –
Wie immer gibt es eine tabellarische Übersicht über den Stand unseres Heibel-Ticker-Portfolios in Kapitel sechs. –
Nun wünsche ich eine anregende Lektüre. –
heibel. –
take share, Ihr Börsenschreibel. –
Stephan Heibel. –
Chefredakteur und Herausgeber des Heibel-Ticker-Börsenbriefs. –
Zwei. So tickt die Börse: Zweifel lasten auf den Märkten. –
D Trump Donald Trump: Der Jongleur. –
Manchmal hilft ein Gedankenspiel, um die Situation besser einzuschätzen. –
Versuchen wir’s mal: –
Stellen Sie sich vor, Donald Trump hätte Ende Februar verkündet, dass er den Iran militärisch ausschalten, die Führungskräfte töten und die Nuklear-Möglichkeiten beseitigen werde. –
Dazu brauche er Bodentruppen im Iran, die vor Ort sicherstellen können, dass sämtliche Nuklear-Vorräte aus dem Land zerstört oder entfernt werden. –
Außerdem müsse man damit rechnen, dass die Straße von Hormus für zwei Monate gesperrt werde – was nicht nur am Öl- und Gasmarkt zu Verwerfungen führen werde, sondern weltweit auch weitere Chemikalien – etwa Helium – verknappen werde. –
Die Börsen wären eingebrochen, noch bevor die erste Bombe am achtundzwanzigsten Februar gefallen wäre. –
Es hätte sich eine Koalition gegen den Krieg gebildet – und Trump hätte so viel Gegenwind erhalten, dass er die Aktion hätte abbrechen müssen. –
Nach wie vor würden die Börsen hoffnungslos einbrechen, wenn Trump einen Plan für einen mehrwöchigen Bodeneinsatz offenlegte. –
Also tut er dies nicht. –
Er springt von Entscheidung zu Entscheidung und schaut sich an jedem Entscheidungszeitpunkt die Verfassung der Geopolitik und der Finanzmärkte an. –
Bislang ist das Chaos ausgeblieben, also macht er weiter. –
Zwischenzeitlich lässt er sich etwas einfallen, um einen drohenden Kollaps in der Stimmung bezüglich der Geopolitik und der Finanzmärkte aufzufangen. –
„Wir haben unsere Kriegsziele erreicht und wir werden in wenigen Tagen den Krieg gewonnen haben“, verkündete er wenige Stunden nach dem Beginn der Militäroperation. –
Oder: „Die iranische Marine wurde zerstört“, verkündete er wenige Tage später. –
Oder: „Die Straße von Hormus wird schon bald wieder befahrbar sein.“ –
Oder: „Der Iran möchte verhandeln, daher setze ich weitere Angriffe für fünf Tage aus.“ –
Oder: „Der Iran hat mich gebeten, für die gut laufenden Verhandlungen weitere sieben Tage keine Angriffe zu fliegen – ich habe ihnen zehn gegeben.“ –
„Täusche mich einmal, Schande über Dich. Täusche mich zweimal, Schande über mich“, lautet ein amerikanisches Sprichwort. –
Seiner Behauptung, der Iran habe um sieben Tage Aufschub gebeten, glaubt an der Börse niemand mehr. –
Kontinuierlich beschießt der Iran seine umliegenden Nachbarn und sorgt dafür, dass unzählige Abwehrsysteme stets mit Munition voll bestückt sein müssen. –
Munition, die in der Ukraine fehlen wird. –
Zwei Schiffe am Tag passieren derzeit durchschnittlich die Straße von Hormus. –
Der Iran verkündete, befreundete Schiffe lasse man passieren. –
Hm … vor dem Iran-Krieg passierten täglich rund einhundert Schiffe die Passage. –
Hat der Iran keine Freunde mehr – oder was stimmt an dieser Aussage nicht? –
Die Uhr tickt – aber in erster Linie gegen die Ju-Es-A. –
Der Iran kann noch Wochen oder Monate Raketen gegen die Nachbarn abschießen, solange sich die Ju-Es-A und Israel auf Luftangriffe beschränken. –
Für die Ju-Es-A wird der Druck allerdings täglich größer. –
Es ist weniger die Knappheit von Öl, Munition oder Geld, als vielmehr der inflationäre Druck, der dadurch ausgelöst wird und beim amerikanischen Volk zu Unmut führt. –
Im November sind Zwischenwahlen in den Ju-Es-A. –
Man geht davon aus, dass die Republikaner ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus verlieren werden. –
Aber im Senat werden nur fünfunddreißig der einhundert Sitze neu gewählt – und da gilt es als schwer für die Demokraten, das derzeitige Verhältnis von dreiundfünfzig zu siebenundvierzig umzudrehen. –
Wenn Donald Trump das Repräsentantenhaus bereits abgeschrieben haben sollte, könnte er noch eine Weile das Ziel verfolgen, den Iran dieses Mal vollständig zu besiegen. –
Wenn wir uns diese Hintergründe veranschaulichen, wird offensichtlich, dass seitens des Irans unter allen Umständen – und auch noch während eventueller Verhandlungen – eine Eskalation vorangetrieben wird. –
Und seitens der Ju-Es-A wird stets ein baldiges Ende des Krieges in Aussicht gestellt, denn je kürzer der Krieg dauert, desto besser können die zwischenzeitlichen Preisanstiege wieder aufgefangen werden. –
Oder, um es kurz zu machen: Wir dürfen einfach nichts mehr glauben, was seitens des Irans und der Ju-Es-A verkündet wird. –
So bereiten sich Anleger nun sukzessive auf einen länger anhaltenden Krieg vor. –
Ju-Es-A-Aktien der Energiebranche steigen, da der Energiepreis angesprungen ist, während gleichzeitig die Versorgung innerhalb der Ju-Es-A unabhängig vom Iran-Krieg ist. –
Utilities – also Versorger – steigen, weil die Menschen immer Strom und Wasser verbrauchen und auch ihre Telefonrechnung nicht einschränken. –
Alle anderen Aktien werden jedoch ausverkauft. –
Neben der Öl-Infrastruktur der Golfregion ist auch die Chemieproduktion betroffen. –
Brenntag – plus sechzehn Prozent – und B-A-S-F – plus elf Prozent – stehen diese Woche an der Dax-Spitze, da sie in die entstehende Lücke einspringen können. –
Konkret würde Helium aus der Golfregion schon bald in Taiwan für die Chipfertigung von T-S-M-C fehlen, sodass weniger Nvidia-G-P-U-s produziert werden können. –
Nvidia gibt diese Woche drei Prozent ab. –
Doch da kommt Linde, die gern in die Lücke springen und Helium nach Taiwan liefern. –
Die Aktie von Linde stieg diese Woche zwischenzeitlich um vier Prozent an. –
Damit sind wir an einem sehr sensiblen Punkt: der K-I-Revolution. –
Seit Monaten fürchten Anleger, dass sich die hohen Investitionen nicht amortisieren lassen könnten. –
Und die Bewertung von Nvidia, dem wertvollsten Unternehmen der Welt, sei auf den Zukunftserfolg ausgerichtet. –
Jede Meldung über mögliche Stolpersteine bei der K-I-Revolution führt zu einer Ausverkaufswelle von augenscheinlich betroffenen Unternehmen. –
Vor zehn Tagen stellte Nvidia-C-E-O Jensen Huang einen neuen Prozessor – eine C-P-U – vor, der besonders für das Inferencing geeignet sei. –
Während bislang K-I-Modelle durch das Training intelligent gemacht wurden, so käme, so Huang, in der Zukunft dem Post-Training eine immer wichtigere Rolle zu. –
Trainierte K-I-Modelle würden sich zunehmend durch die Nutzung weiter optimieren. –
Dazu seien die Nvidia-C-P-U-s bestens geeignet. –
Alphabets C-E-O Sundar Pichai verkündete nun in dieser Woche, dass der von Google und Broadcom in Kooperation entwickelte T-P-U gerade für das Inferencing besonders geeignet sei – als hätten die Entwickler bereits bei dessen Konzeption vor zehn Jahren gewusst, wie wichtig dieses Thema werden würde. –
Und besser noch: Der Chip habe eine effizientere Speicherverwaltung, benötige also nicht so viel H-B-M-Speicher. –
H-B-M-Speicher sind die Hochleistungsspeicher, die derzeit von Micron, SanDisk, Samsung und S-K Hynix angeboten werden – deren Produktion aber nicht mit der Nachfrage Schritt halten kann. –
Dadurch haben sich die Speicherpreise binnen weniger Monate vervielfacht – genau wie die Aktienkurse dieser Unternehmen. –
Die hohen H-B-M-Speicherpreise lasten wie ein Damoklesschwert auf der K-I-Revolution, denn die Kosten von neuen K-I-Rechenzentren werden durch deren Preisexplosion in die Höhe gejubelt. –
Zu hohe Kosten – bis hin zu einer fehlenden Verfügbarkeit – haben schon einige geplante K-I-Rechenzentren wieder zurück in die Schublade befördert. –
Nun kommt die Lösung des Problems nicht durch den Bau von mehr Fertigungskapazitäten, sondern durch die Optimierung der K-I-Architektur. –
Die Aktienkurse der vier H-B-M-Speicherhersteller brechen diese Woche ein. –
Doch auch der Kurs von Alphabet und auch Nvidia bricht diese Woche weiter ein. –
Obwohl diese neue Architektur diesen Flaschenhals doch zu beseitigen verspricht – was die hohe Geschwindigkeit der K-I-Revolution weiter aufrechterhalten dürfte – brechen die Kurse der Profiteure dieser Entwicklung ein. –
Weitere Wochenverlierer sind einmal mehr die Anbieter von Unternehmenssoftware. –
Ich habe mir diese Woche zwei I-T-Entwickler auf ein Bierchen nach Hause eingeladen, um dieses Thema besser einzugrenzen. –
Sind Unternehmen wie S-A-P, Salesforce und ServiceNow nun Gewinner oder Verlierer der K-I-Revolution? –
Tatsächlich haben beide überzeugende Argumente geliefert – doch für gegensätzliche Resultate. –
Es sei kein Problem, in zwei bis drei Jahren die Software von S-A-P durch K-I-Agenten nachzubauen, sagt der eine. –
Unternehmen würden niemals die Verantwortung für auf eine solche Weise gebaute Software übernehmen, sondern die Verantwortung stets an Unternehmen wie S-A-P auslagern, so der andere. –
Zweifel sind Gift für die Börse. –
In den vergangenen Jahren sind Private-Equity-Funds populär geworden. –
Wohlhabende Anleger haben in der Vergangenheit zweistellige Gewinne mit Risiko-Beteiligungen erzielt. –
Für den Kleinsparer waren solche Renditen unerreichbar, weil man erst mit den nötigen Nullen hinter dem Vermögen in solche elitären und lukrativen Vehikel hereingelassen wurde. –
Das sei ungerecht, riefen viele Anleger. –
Und natürlich fand die Finanzgemeinde Wege, um auch den Kleinsparer auf diesen Markt zu holen. –
Es wurden entsprechende Fonds aufgelegt, die auch schon mit kleineren Summen – vier- oder fünfstellig – gekauft werden konnten. –
Die Bedingungen blieben allerdings die gleichen. –
Es gibt nur einen Termin im Quartal, zu dem man sein Geld abheben darf. –
Außerdem darf niemals mehr als fünf Prozent des Fonds-Volumens ausbezahlt werden. –
Nun haben diese Fonds unter anderem junge Softwareunternehmen eingekauft. –
Und dort stellten sich gerade diejenigen Unternehmen als erfolgversprechend heraus, die ihre Software im Abo-Modell nach Sitzen – also Nutzern – abrechnen. –
Doch gerade dieses Geschäftsmodell geriet in den vergangenen Monaten unter Druck – siehe oben. –
Wenn ein K-I-Agent zehn Mitarbeiter ersetzen kann, dann verkaufen die Softwareunternehmen nicht mehr so viele Nutzerlizenzen. –
Das Geschäftsmodell der Private-Equity-Fonds sieht vor, die Beteiligungen an die Börse zu bringen. –
Beim Börsengang wird Cash in die Kasse gespült, mit dem Anleger, die ihr Geld ausbezahlt haben wollen, locker ausbezahlt werden können. –
Doch seit Anfang des Jahres ist dieser Weg nicht mehr offen: Diese Unternehmen sind nicht mehr beliebt – und an einen Börsengang ist derzeit nicht zu denken. –
Die Beteiligungen werden zu einer Belastung, zu totem Holz im Portfolio. –
Und in dieser Situation ziehen nun Privatanleger ihr Kapital ab. –
Schon für Auszahlungen innerhalb der Fünf-Prozent-Hürde müssen die Fonds nun Beteiligungen außerbörslich verkaufen oder anderweitig Kapital beschaffen. –
Darüber hinaus ist die Rede von Auszahlungswünschen von bis zu elf Prozent des Fondsvolumens. –
Blackstone ging einen offensiven Schritt: Mitarbeiter wurden aufgefordert, in diese Fonds zu investieren. –
Wenn sie diese Fonds verkauft hätten, dann seien sie doch davon überzeugt, oder? –
Und tatsächlich konnte Blackstone damit einen Großteil der Auszahlungswünsche bedienen, ohne Beteiligungen unter Preis zu versilbern. –
Doch damit ist das Problem aufgeschoben, nicht aufgehoben. –
Von Blue Owl bis zu Blackstone wurden nun die Aktien der Anbieter solcher Fonds ausverkauft, da sie – so die oberflächliche Lesart – nicht in der Lage seien, die Auszahlungswünsche ihrer Kunden zu befriedigen. –
Drohende Insolvenzen machten die Runde, Panik an den Finanzmärkten zog auf und die Finanzierung neuer Investitionen wurde schwerer – siehe K-I-Revolution. –
Damit haben wir aktuell zwei Damoklesschwerter, die auf die Märkte herniederzurauschen drohen: –
ein steigender Ölpreis sowie eine Insolvenz von Private-Equity-Fonds. –
In Kapitel vier schaue ich mir näher an, wie gefährlich diese Damoklesschwerter sind. –
Schauen wir nun zunächst auf die Wochenentwicklung der wichtigsten Indizes. –
Wochenperformance der wichtigsten Indizes. –
Indizes. –
siebenundzwanzigster Dritter, neunzehn Uhr einundzwanzig. –
Woche Delta. –
Summe sechsundzwanzig Delta. –
Dax: zweiundzwanzigtausenddreihunderteins. – minus null Komma vier Prozent. – minus acht Komma neun Prozent. –
S und P fünfhundert: sechstausenddreihundertzweiundachtzig. – minus eins Komma neun Prozent. – minus sechs Komma acht Prozent. –
Nikkei: dreiundfünfzigtausenddreihundertdreiundsiebzig. – null Komma null Prozent. – plus sechs Komma null Prozent. –
Shanghai A: viertausendfünfhundertdrei. – minus eins Komma vier Prozent. – minus zwei Komma acht Prozent. –
Ju-Es-Dollar pro Euro: eins Komma fünfzehn. – minus null Komma drei Prozent. – minus zwei Komma null Prozent. –
Euro Yen: einhundertvierundachtzig Komma achtundfünfzig. – plus null Komma drei Prozent. – plus null Komma fünf Prozent. –
Zehn-Jahres-Ju-Es-Anleihe: vier Komma dreiundvierzig Prozent. – null Komma null vier. – null Komma zwei sechs. –
Umlaufrendite Deutschland: drei Komma null sieben Prozent. – null Komma eins eins. – null Komma zwei neun. –
Feinunze Gold: viertausendfünfhundertzehn Ju-Es-Dollar. – plus null Komma drei Prozent. – plus vier Komma vier Prozent. –
Fass Brent Öl: einhundertzwölf Komma einundsechzig Ju-Es-Dollar. – minus null Komma zwei Prozent. – plus fünfundachtzig Komma eins Prozent. –
Kupfer: zwölftausendeinhundertsiebenundvierzig Ju-Es-Dollar. – null Komma null Prozent. – minus zwei Komma zwei Prozent. –
Baltic Dry Shipping: zweitausendvierzehn Ju-Es-Dollar. – minus zwei Komma eins Prozent. – plus sieben Komma drei Prozent. –
Bitcoin: fünfundsechzigtausendsiebenhundertachtundsiebzig Ju-Es-Dollar. – minus fünf Komma sieben Prozent. – minus fünfundzwanzig Komma eins Prozent. –
Ich hoffe, die Einblicke heute waren hilfreich für Sie. –
Mehr Details finden Sie wie immer auf heibel-ticker Punkt d e. –
Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen haben, freue ich mich über Ihre Nachricht. –
Und nächste Woche gibt’s die nächste Folge – bis dahin. –