Willkommen beim Heibel-Ticker Podcast. Schön, dass Sie dabei sind. –
Erfahrene Zuhörer, die das Intro schon kennen, können rund dreißig Sekunden vorspringen. –
Für alle anderen – hier gibt’s für Privatanleger jede Woche den Überblick über die wichtigsten Themen unserer Heibel-Ticker-Ausgabe. Mit fundierten Marktanalysen und Börseneinschätzungen. –
Gelesen von einer K-I-generierten Stimme, die wir Schritt für Schritt optimieren, damit sie natürlicher klingt. –
Da die Erstellung der Wochenausgabe freitags oft mehr als zehn Stunden dauert und meist bis in den Abend reicht, spare ich mir das anschließende Vorlesen. –
So bleibt mehr Zeit für die Recherche und die inhaltliche Arbeit. –
Und jetzt geht’s direkt in die aktuelle Ausgabe. –
– eins. Info-Kicker: Märkte crashen – Videocall Montag siebzehn Uhr –
Liebe Börsenfreunde, –
*** Videocall am Montag siebzehn Uhr *** –
Okay … es ist wieder so weit: Angst und Panik herrscht an den internationalen Finanzmärkten, insbesondere in Deutschland. –
Ich denke, es ist mal wieder Zeit für einen Videocall. –
Schicken Sie mir doch bitte Ihre Themen, ich werde mich dann entsprechend vorbereiten. –
Montag, dreiundzwanzigster März, um siebzehn Uhr. –
Ich freue mich auf Sie. –
*** Ende Videocall *** –
Angst und Panik herrscht an den Finanzmärkten. –
Diese Woche haben sowohl die Ju-Es-Notenbank als auch die EU-Notenbank den jeweiligen Leitzins unverändert belassen. –
In Kapitel zwei schaue ich mir die Hintergründe für diese Entscheidung an. –
Außerdem erkläre ich die verschiedenen K-I-Generationen – vom L-L-M über Reasoning, Agenten, hin zum Lobster. –
Jeweils springt die Qualität der Antworten weiter an … aber auch die benötigte Rechenleistung. –
Schließlich gebe ich noch eine Einschätzung darüber ab, warum der Goldpreis diese Woche kräftig eingebrochen ist – und warum der Bitcoin von diesem Ausverkauf nicht betroffen war. –
Die Sentiment-Analyse gibt uns heute ein selten klares Kaufsignal … das wir jedoch mit der nötigen Vorsicht betrachten müssen. –
Die Sentiment-Theorie gibt statistische Hinweise über vergleichbare Situationen in der Vergangenheit. –
Ereignisse wie der Corona-Crash oder die große Finanzkrise sind zu selten, um in dem Modell verlässlich berücksichtigt zu werden. –
In Kapitel drei schauen wir uns näher an, welche Handlungsanleitung wir aus dem Signal ableiten können. –
Software-Unternehmen wie S-A-P und SalesForce wurden in den vergangenen Monaten gnadenlos ausverkauft … weil vermeintlich die K-I deren Aufgaben übernehmen kann. –
In Kapitel vier zeige ich, warum dies ein Irrtum ist. –
Außerdem gehe ich kurz auf die aktuelle geopolitische Situation ein … sowie auf den aktuell laufenden Ausverkauf und unsere Portfolio-Positionierung. –
Die Nerven einiger Anleger liegen blank … die Leserfragen nehmen derzeit stark zu. –
Grund genug für mich, am kommenden Montag allen Heibel-Ticker-Mitgliedern die Gelegenheit zu geben, mir Fragen zur Marktsituation zu stellen. –
Bitte – wie oben geschrieben – vorab per E-Mail an mich. –
Wochengewinner sind Dell und P-V-A Tepla … die jeweils ihre eigenen Katalysatoren hatten und sich vom allgemeinen Abwärtstrend lossagen konnten. –
Außerdem haben wir diese Woche zwei Optionsscheine vorgestellt, mit denen Sie in der aktuellen Marktsituation spekulieren können. –
Die vier Updates mit den Details dazu finden Sie in Kapitel fünf. –
Wie immer gibt es eine tabellarische Übersicht über unser Heibel-Ticker-Portfolio in Kapitel sechs. –
Nun wünsche ich eine anregende Lektüre. –
Heibel –
Take Share – Ihr Börsenschreibel –
Stephan Heibel –
Chefredakteur und Herausgeber des Heibel-Ticker Börsenbriefs. –
– zwei. So tickt die Börse: Notenbanken in der Zwickmühle – K-I gleich Token und Energiekosten –
Es gibt eigentlich nur zwei Themen, die an der Börse relevant sind: der Iran-Krieg … und die K-I-Revolution. –
Diese Woche störten neue Entscheidungen der Ju-Es-Notenbank Fed und der EU-Notenbank E-Z-B den gleichmütigen Nachrichtenstrom … doch nur für kurze Zeit. –
Sowohl Jay Powell als auch Christine Lagarde beließen ihren jeweiligen Leitzins unverändert … und legten sich über künftige Zinsentscheidungen nicht fest. –
Powell sprach fast schon wirr über die verschiedenen Möglichkeiten, die dem Iran-Krieg folgen könnten … um sowohl Zinsanhebungen als auch Zinssenkungen nicht auszuschließen. –
Lagarde sprach sich ebenfalls für ein Abwarten aus … um zunächst einmal die weiteren Entwicklungen und deren Auswirkungen zu beobachten. –
Doch während bei der Fed vereinzelt noch eine Zinssenkung im laufenden Jahr erwartet wird … gibt es für die E-Z-B eher die Befürchtung einer Zinsanhebung. –
Die E-Z-B hat die Preisstabilität des Euro als Aufgabe … und die in Europa stark gestiegenen Energiepreise wirken inflationär. –
Doch Inflation, die durch einen Angebotsschock ausgelöst wird … kann durch Zinsanhebungen nicht in den Griff bekommen werden. –
Im Gegenteil … die Industrie wird zusätzlich belastet. –
Wir dürfen gespannt sein. –
Die Fed hat – im Gegensatz zur E-Z-B – ein duales Mandat. –
Also gleich zwei Ziele: die Stabilität des Ju-Es-Dollar … sowie die Vollbeschäftigung. –
Müsste die Fed also die Inflation mit höheren Zinsen bekämpfen … müsste gleichzeitig ein schwacher Arbeitsmarkt eigentlich durch Zinssenkungen unterstützt werden. –
Die Notenbanken sind also gefangen … zwischen Pest und Cholera. –
Wenn dann Donald Trump in dieser Woche auf seine Nato-Partner eindrischt … dann scheint das Chaos vorprogrammiert. –
Analysten stellen sich auf einen längeren Krieg ein … und berechnen neue Szenarien für Ölpreis und Rezession. –
Während die Ju-Es-A mehr Öl und Gas haben, als sie verarbeiten können … sieht es in Europa – insbesondere in Deutschland – deutlich schlechter aus. –
Und so notiert der Dax im Vergleich zum Jahresbeginn bei minus acht Komma fünf Prozent … während der Es-und-Pi fünfhundert nur halb so viele Federn ließ. –
Die Abhängigkeit von Energieexporten trifft Deutschland gleich doppelt. –
Denn die K-I-Revolution wurde diese Woche auf der G-T-C-Konferenz von Nvidia als abhängig von verfügbarer Energie definiert. –
C-E-O Jensen Huang erklärte, dass die maßgebliche Kennziffer der Zukunft „Token pro Watt“ sei. –
Lassen Sie mich die verschiedenen K-I-Generationen kurz veranschaulichen: –
Erstens – November zweitausendzweiundzwanzig: ChatGPT-Moment. –
Die Welt ist überrascht und begeistert, wie sinnvoll die Antworten klingen. –
Zweitens – im Laufe von zweitausenddreiundzwanzig: Agenten kommen auf. –
K-I kann eigenständig Aufgaben abarbeiten … und große I-T-Konzerne beginnen mit Massenentlassungen. –
Drittens – Januar zweitausendfünfundzwanzig: DeepSeek-Moment. –
Mit Reasoning-Modellen werden Anfragen in Teilaufgaben zerlegt … und wieder zusammengeführt. –
Eine Antwort verbraucht dabei bis zu hundertmal so viele Token wie früher. –
Viertens – Oktober zweitausendfünfundzwanzig: OpenClaw-Moment. –
Open-Source-Betriebssysteme für K-I entstehen … sogenannte Lobster-Agenten arbeiten rund um die Uhr. –
Fleißarbeit … wird künftig nicht mehr benötigt. –
Doch so weit sind wir noch nicht. –
Ihr Autor wird an diesem Wochenende ein zwölf Jahre altes MacBook auf Ubuntu umstellen … und OpenClaw darauf installieren. –
Der Agent wird „Kai“ heißen. –
Kai wird künftig Fleißarbeit übernehmen … während ich die Struktur und Qualität sicherstelle. –
Warum erzähle ich das so ausführlich? –
Weil sich daraus ableiten lässt … welche Unternehmen künftig erfolgreich sein werden. –
Und genau dieses Verständnis hat sich bereits ausgezahlt. –
Abschließend noch ein Punkt: Token hängen direkt mit Energie zusammen. –
Je mehr Energie eingesetzt wird … desto mehr Token … desto besser die Antwort. –
Das bedeutet auch: leistungsfähigere Modelle werden mehr kosten. –
Und genau hier sieht Nvidia aktuell seine Stärke. –
Schauen wir auf die Wochenperformance: –
Der Dax verliert rund vier Komma sechs Prozent. –
Der Es-und-Pi fünfhundert rund eins Komma neun Prozent. –
Gold fällt zweistellig … während Öl stark zulegt. –
Bitcoin bleibt vergleichsweise stabil. –
Der Goldpreis bricht diese Woche deutlich ein. –
Die plausibelste Erklärung: Liquidität wird benötigt … und daher werden erfolgreiche Positionen verkauft. –
Insbesondere ölreiche Staaten könnten aktuell Gold verkaufen … um fehlende Einnahmen zu kompensieren. –
Beim Bitcoin zeigt sich erneut: Er ist weitgehend unabhängig vom Goldpreis. –
Die Korrelation liegt bei null. –
Und genau deshalb sehe ich den Bitcoin weiterhin als sinnvolle Absicherung im Portfolio. –
Ich hoffe, die Einblicke heute waren hilfreich für Sie. –
Mehr Details finden Sie wie immer auf heibel-ticker Punkt d e. –
Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen haben, freue ich mich über Ihre Nachricht. –
Und nächste Woche gibt’s die nächste Folge … bis dahin. –