Heibel-Ticker Podcast

Märkte im Crash KI-Boom Notenbanken unter Druck

Stephan Heibel Season 2026 Episode 12

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Die Finanzmärkte stehen unter Druck: Angst und Panik prägen das aktuelle Börsengeschehen. In dieser Episode analysieren wir die Entscheidungen von Fed und EZB, die trotz wachsender Unsicherheiten an ihren Leitzinsen festhalten, und beleuchten die daraus entstehende Zwickmühle zwischen Inflation, Konjunktur und geopolitischen Risiken. Gleichzeitig rückt die KI-Revolution weiter in den Fokus. Von Large Language Modellen über Reasoning-Systeme bis hin zu autonomen Agenten zeigt sich, wie stark der technologische Fortschritt mit steigenden Energieanforderungen verknüpft ist – und welche Unternehmen davon profitieren könnten.

Darüber hinaus werfen wir einen Blick auf die aktuellen Marktbewegungen: Warum ist der Goldpreis so stark eingebrochen, während sich Bitcoin stabil zeigt? Welche Rolle spielen Liquidität und geopolitische Spannungen dabei? Zudem diskutieren wir ein selten klares Sentiment-Kaufsignal und ordnen ein, wie Anleger dieses richtig interpretieren sollten. Abgerundet wird die Folge durch Einblicke in Gewinneraktien, strategische Portfolioentscheidungen und einen Ausblick auf die kommenden Entwicklungen an den Märkten.

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Willkommen beim Heibel-Ticker Podcast. Schön, dass Sie dabei sind. –

Erfahrene Zuhörer, die das Intro schon kennen, können rund dreißig Sekunden vorspringen. –

Für alle anderen – hier gibt’s für Privatanleger jede Woche den Überblick über die wichtigsten Themen unserer Heibel-Ticker-Ausgabe. Mit fundierten Marktanalysen und Börseneinschätzungen. –

Gelesen von einer K-I-generierten Stimme, die wir Schritt für Schritt optimieren, damit sie natürlicher klingt. –

Da die Erstellung der Wochenausgabe freitags oft mehr als zehn Stunden dauert und meist bis in den Abend reicht, spare ich mir das anschließende Vorlesen. –

So bleibt mehr Zeit für die Recherche und die inhaltliche Arbeit. –

Und jetzt geht’s direkt in die aktuelle Ausgabe. –

– eins. Info-Kicker: Märkte crashen – Videocall Montag siebzehn Uhr –

Liebe Börsenfreunde, –

*** Videocall am Montag siebzehn Uhr *** –

Okay … es ist wieder so weit: Angst und Panik herrscht an den internationalen Finanzmärkten, insbesondere in Deutschland. –

Ich denke, es ist mal wieder Zeit für einen Videocall. –

Schicken Sie mir doch bitte Ihre Themen, ich werde mich dann entsprechend vorbereiten. –

Montag, dreiundzwanzigster März, um siebzehn Uhr. –

Ich freue mich auf Sie. –

*** Ende Videocall *** –

Angst und Panik herrscht an den Finanzmärkten. –

Diese Woche haben sowohl die Ju-Es-Notenbank als auch die EU-Notenbank den jeweiligen Leitzins unverändert belassen. –

In Kapitel zwei schaue ich mir die Hintergründe für diese Entscheidung an. –

Außerdem erkläre ich die verschiedenen K-I-Generationen – vom L-L-M über Reasoning, Agenten, hin zum Lobster. –

Jeweils springt die Qualität der Antworten weiter an … aber auch die benötigte Rechenleistung. –

Schließlich gebe ich noch eine Einschätzung darüber ab, warum der Goldpreis diese Woche kräftig eingebrochen ist – und warum der Bitcoin von diesem Ausverkauf nicht betroffen war. –

Die Sentiment-Analyse gibt uns heute ein selten klares Kaufsignal … das wir jedoch mit der nötigen Vorsicht betrachten müssen. –

Die Sentiment-Theorie gibt statistische Hinweise über vergleichbare Situationen in der Vergangenheit. –

Ereignisse wie der Corona-Crash oder die große Finanzkrise sind zu selten, um in dem Modell verlässlich berücksichtigt zu werden. –

In Kapitel drei schauen wir uns näher an, welche Handlungsanleitung wir aus dem Signal ableiten können. –

Software-Unternehmen wie S-A-P und SalesForce wurden in den vergangenen Monaten gnadenlos ausverkauft … weil vermeintlich die K-I deren Aufgaben übernehmen kann. –

In Kapitel vier zeige ich, warum dies ein Irrtum ist. –

Außerdem gehe ich kurz auf die aktuelle geopolitische Situation ein … sowie auf den aktuell laufenden Ausverkauf und unsere Portfolio-Positionierung. –

Die Nerven einiger Anleger liegen blank … die Leserfragen nehmen derzeit stark zu. –

Grund genug für mich, am kommenden Montag allen Heibel-Ticker-Mitgliedern die Gelegenheit zu geben, mir Fragen zur Marktsituation zu stellen. –

Bitte – wie oben geschrieben – vorab per E-Mail an mich. –

Wochengewinner sind Dell und P-V-A Tepla … die jeweils ihre eigenen Katalysatoren hatten und sich vom allgemeinen Abwärtstrend lossagen konnten. –

Außerdem haben wir diese Woche zwei Optionsscheine vorgestellt, mit denen Sie in der aktuellen Marktsituation spekulieren können. –

Die vier Updates mit den Details dazu finden Sie in Kapitel fünf. –

Wie immer gibt es eine tabellarische Übersicht über unser Heibel-Ticker-Portfolio in Kapitel sechs. –

Nun wünsche ich eine anregende Lektüre. –

Heibel –

Take Share – Ihr Börsenschreibel –

Stephan Heibel –

Chefredakteur und Herausgeber des Heibel-Ticker Börsenbriefs. –

– zwei. So tickt die Börse: Notenbanken in der Zwickmühle – K-I gleich Token und Energiekosten –

Es gibt eigentlich nur zwei Themen, die an der Börse relevant sind: der Iran-Krieg … und die K-I-Revolution. –

Diese Woche störten neue Entscheidungen der Ju-Es-Notenbank Fed und der EU-Notenbank E-Z-B den gleichmütigen Nachrichtenstrom … doch nur für kurze Zeit. –

Sowohl Jay Powell als auch Christine Lagarde beließen ihren jeweiligen Leitzins unverändert … und legten sich über künftige Zinsentscheidungen nicht fest. –

Powell sprach fast schon wirr über die verschiedenen Möglichkeiten, die dem Iran-Krieg folgen könnten … um sowohl Zinsanhebungen als auch Zinssenkungen nicht auszuschließen. –

Lagarde sprach sich ebenfalls für ein Abwarten aus … um zunächst einmal die weiteren Entwicklungen und deren Auswirkungen zu beobachten. –

Doch während bei der Fed vereinzelt noch eine Zinssenkung im laufenden Jahr erwartet wird … gibt es für die E-Z-B eher die Befürchtung einer Zinsanhebung. –

Die E-Z-B hat die Preisstabilität des Euro als Aufgabe … und die in Europa stark gestiegenen Energiepreise wirken inflationär. –

Doch Inflation, die durch einen Angebotsschock ausgelöst wird … kann durch Zinsanhebungen nicht in den Griff bekommen werden. –

Im Gegenteil … die Industrie wird zusätzlich belastet. –

Wir dürfen gespannt sein. –

Die Fed hat – im Gegensatz zur E-Z-B – ein duales Mandat. –

Also gleich zwei Ziele: die Stabilität des Ju-Es-Dollar … sowie die Vollbeschäftigung. –

Müsste die Fed also die Inflation mit höheren Zinsen bekämpfen … müsste gleichzeitig ein schwacher Arbeitsmarkt eigentlich durch Zinssenkungen unterstützt werden. –

Die Notenbanken sind also gefangen … zwischen Pest und Cholera. –

Wenn dann Donald Trump in dieser Woche auf seine Nato-Partner eindrischt … dann scheint das Chaos vorprogrammiert. –

Analysten stellen sich auf einen längeren Krieg ein … und berechnen neue Szenarien für Ölpreis und Rezession. –

Während die Ju-Es-A mehr Öl und Gas haben, als sie verarbeiten können … sieht es in Europa – insbesondere in Deutschland – deutlich schlechter aus. –

Und so notiert der Dax im Vergleich zum Jahresbeginn bei minus acht Komma fünf Prozent … während der Es-und-Pi fünfhundert nur halb so viele Federn ließ. –

Die Abhängigkeit von Energieexporten trifft Deutschland gleich doppelt. –

Denn die K-I-Revolution wurde diese Woche auf der G-T-C-Konferenz von Nvidia als abhängig von verfügbarer Energie definiert. –

C-E-O Jensen Huang erklärte, dass die maßgebliche Kennziffer der Zukunft „Token pro Watt“ sei. –

Lassen Sie mich die verschiedenen K-I-Generationen kurz veranschaulichen: –

Erstens – November zweitausendzweiundzwanzig: ChatGPT-Moment. –

Die Welt ist überrascht und begeistert, wie sinnvoll die Antworten klingen. –

Zweitens – im Laufe von zweitausenddreiundzwanzig: Agenten kommen auf. –

K-I kann eigenständig Aufgaben abarbeiten … und große I-T-Konzerne beginnen mit Massenentlassungen. –

Drittens – Januar zweitausendfünfundzwanzig: DeepSeek-Moment. –

Mit Reasoning-Modellen werden Anfragen in Teilaufgaben zerlegt … und wieder zusammengeführt. –

Eine Antwort verbraucht dabei bis zu hundertmal so viele Token wie früher. –

Viertens – Oktober zweitausendfünfundzwanzig: OpenClaw-Moment. –

Open-Source-Betriebssysteme für K-I entstehen … sogenannte Lobster-Agenten arbeiten rund um die Uhr. –

Fleißarbeit … wird künftig nicht mehr benötigt. –

Doch so weit sind wir noch nicht. –

Ihr Autor wird an diesem Wochenende ein zwölf Jahre altes MacBook auf Ubuntu umstellen … und OpenClaw darauf installieren. –

Der Agent wird „Kai“ heißen. –

Kai wird künftig Fleißarbeit übernehmen … während ich die Struktur und Qualität sicherstelle. –

Warum erzähle ich das so ausführlich? –

Weil sich daraus ableiten lässt … welche Unternehmen künftig erfolgreich sein werden. –

Und genau dieses Verständnis hat sich bereits ausgezahlt. –

Abschließend noch ein Punkt: Token hängen direkt mit Energie zusammen. –

Je mehr Energie eingesetzt wird … desto mehr Token … desto besser die Antwort. –

Das bedeutet auch: leistungsfähigere Modelle werden mehr kosten. –

Und genau hier sieht Nvidia aktuell seine Stärke. –

Schauen wir auf die Wochenperformance: –

Der Dax verliert rund vier Komma sechs Prozent. –

Der Es-und-Pi fünfhundert rund eins Komma neun Prozent. –

Gold fällt zweistellig … während Öl stark zulegt. –

Bitcoin bleibt vergleichsweise stabil. –

Der Goldpreis bricht diese Woche deutlich ein. –

Die plausibelste Erklärung: Liquidität wird benötigt … und daher werden erfolgreiche Positionen verkauft. –

Insbesondere ölreiche Staaten könnten aktuell Gold verkaufen … um fehlende Einnahmen zu kompensieren. –

Beim Bitcoin zeigt sich erneut: Er ist weitgehend unabhängig vom Goldpreis. –

Die Korrelation liegt bei null. –

Und genau deshalb sehe ich den Bitcoin weiterhin als sinnvolle Absicherung im Portfolio. –

Ich hoffe, die Einblicke heute waren hilfreich für Sie. –

Mehr Details finden Sie wie immer auf heibel-ticker Punkt d e. –

Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen haben, freue ich mich über Ihre Nachricht. –

Und nächste Woche gibt’s die nächste Folge … bis dahin. –