Heibel-Ticker Podcast

DAX-Ausverkauf nach Korea-Schock – Ölpreis explodiert, Stimmung dreht

Stephan Heibel Season 2026 Episode 10

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Die Börsen geraten unter Druck: Der DAX verliert in einer turbulenten Woche rund 6,7 Prozent und damit deutlich mehr als die großen US-Indizes. Auslöser war ein massiver Ausverkauf am südkoreanischen Aktienmarkt. Der Kospi brach zeitweise zweistellig ein, ausgelöst durch Margin Calls und die hohe Energieabhängigkeit des Landes vom Nahen Osten. Die Schockwellen erreichten schnell auch Europa und die USA.

Besonders stark traf es in Deutschland konjunktursensible Werte wie Beiersdorf, Bayer, Brenntag oder große Autokonzerne. Gleichzeitig zeigen sich überraschende Gewinner: Softwareunternehmen wie SAP, Salesforce oder Adobe profitieren von ihrer inzwischen attraktiven Bewertung, nachdem sie zuvor wegen KI-Befürchtungen stark verkauft worden waren.

Auch im S&P 500 verschieben sich die Kräfteverhältnisse. Reise- und Kreuzfahrtunternehmen verlieren deutlich, während Softwarefirmen und Anbieter digitaler Dienstleistungen wieder gefragt sind. Parallel dazu sorgt der sprunghafte Anstieg des Ölpreises für zusätzliche Unsicherheit an den Märkten.

Im Podcast analysiert Stephan Heibel die Hintergründe des plötzlichen Ausverkaufs, erklärt die aktuelle Anlegerstimmung und zeigt, warum der Zukunftsoptimismus trotz des Kursrutsches überraschend stark gestiegen ist. Außerdem gibt es Einblicke in das Heibel-Ticker-Portfolio, aktuelle Transaktionen sowie Antworten auf Leserfragen zu Samsung, Gerresheimer und Silber-ETCs.

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Moin aus Hamburg – und willkommen beim Heibel-Ticker Podcast. Schön, dass Sie dabei sind.

Erfahrene Zuhörer, die das Intro schon kennen, können rund dreißig Sekunden vorspringen …

Für alle anderen – hier gibt’s für Privatanleger jede Woche den Überblick über die wichtigsten Themen unserer Heibel-Ticker-Ausgabe. Mit fundierten Marktanalysen und Börseneinschätzungen.

Gelesen von einer K-I-generierten Stimme, die wir Schritt für Schritt optimieren, damit sie natürlicher klingt.

Da die Erstellung der Wochenausgabe freitags oft mehr als zehn Stunden dauert und meist bis in den Abend reicht, spare ich mir das anschließende Vorlesen – so bleibt mehr Zeit für die Recherche und die inhaltliche Arbeit.

Und jetzt geht’s direkt in die aktuelle Ausgabe …

Liebe Börsenfreunde – Ihr Autor war diese Woche in Rom. Daher fällt die heutige Ausgabe etwas kürzer aus.

In Kapitel zwei beschreibe ich kurz die unterschiedlichen Bereiche, die vom Ausverkauf dieser Woche erfasst wurden. Wie vor einer Woche aus der Sentimentumfrage abgeleitet, dauerte der Ausverkauf dieser Woche nur sehr kurz.

Entsprechend ist die Stimmung nun im Keller – aber der Zukunftsoptimismus ist stark angesprungen. Was dies für die kommenden Tage bedeutet, analysiere ich für Sie in Kapitel drei.

Unser Heibel-Ticker-Portfolio segelte nahezu unbeschadet durch diese turbulente Woche – da wir eine ganze Reihe der wenigen Titel im Portfolio halten, die diese Woche gegen den allgemeinen Trend profitieren konnten.

In Kapitel vier zeige ich, welche Titel das sind. Außerdem untersuche ich, wie wir uns in den kommenden ein bis zwei Wochen am besten verhalten sollten.

Gleich zum Beginn der Woche fand der Ausverkauf statt. Einer unserer Titel wurde ausgestoppt – zwei andere haben wir nachgekauft. Die Details dazu lesen Sie in Kapitel fünf.

Leserfragen habe ich zu Samsung beantwortet. Der südkoreanische Konzern war schon vor dem Ausverkauf dieser Woche attraktiv. Auch Gerresheimer habe ich mir mal wieder angeschaut.

Zudem fragt mich ein Mitglied nach Silber-E-T-Cs. Alle Antworten dazu lesen Sie in Kapitel sechs.

Wie immer gibt es eine tabellarische Übersicht über unser Portfolio in Kapitel sieben.

Nun wünsche ich eine anregende Lektüre – take share … Ihr Börsenschreibel Stephan Heibel. Chefredakteur und Herausgeber des Heibel-Ticker Börsenbriefs.

Zwei – so tickt die Börse: Ausverkauf startete in Südkorea – endete schnell.

Beiersdorf minus einundzwanzig Prozent … Merck, Bayer und Brenntag minus dreizehn Prozent … BMW, V-W und Continental minus elf bis minus dreizehn Prozent … und die Deutsche Bank sowie die Commerzbank minus elf Prozent.

Der Dax bricht diese Woche um sechs Komma sieben Prozent ein – stärker als seine Ju-Es-Kollegen.

Der Grund liegt in der starken Energieabhängigkeit Deutschlands. Hohe Energiepreise belasten die deutsche Konjunktur. Globale Spannungen belasten den ehemaligen Exportweltmeister ohnehin überproportional.

Mit grünem Vorzeichen konnte lediglich die Deutsche Börse die Woche beenden – die natürlich von der gestiegenen Handelsaktivität profitiert – sowie S-A-P.

Der Softwarekonzern war seit Jahresbeginn überproportional ausverkauft worden, weil Trader die Idee spielten, K-I könne Software ersetzen.

Ich habe mehrfach widersprochen … und nun sehen wir, dass gerade Softwaretitel wie S-A-P, Salesforce, ServiceNow, Adobe und andere wieder gesucht sind.

Deren Bewertungsniveaus sind inzwischen einfach zu niedrig, um sie zu ignorieren.

Im S-and-P fünfhundert sind andere Unternehmen betroffen. Norwegian Cruises und Carnival Corp., sowie Southwest Airways verloren jeweils rund achtzehn Prozent.

Denn Menschen fahren in Krisenzeiten ungern in den Urlaub – schon gar nicht auf Kreuzfahrtschiffen, die durch den Nahen Osten schippern.

Aber auch die ehemaligen Highflyer SanDisk, Corning, Ciena und On Semi gaben vierzehn bis siebzehn Prozent ab – weil Anleger in Krisenzeiten risikoarme Titel suchen.

Auf der Gewinnerseite steht Intuit – plus siebzehn Prozent – der Anbieter von Steuersoftware.

Genau wie die zuvor genannten Softwareunternehmen war auch Intuit ausverkauft worden, weil Anleger der K-I bessere Steuerkenntnisse zusprechen als dem Traditionsunternehmen.

Auch AppLovin – plus fünfzehn Prozent – und Workday – plus elf Prozent – sind auf der Gewinnerliste zu finden.

Besonders stark wurde diese Woche der südkoreanische Aktienmarkt ausverkauft. Der dortige Aktienindex Kospi verlor allein am Dienstag zwölf Prozent.

Korea bezieht siebzig Prozent des Ölbedarfs aus dem Nahen Osten – alles wird durch die Straße von Hormus transportiert.

Doch der Ausverkauf ist auch deshalb so heftig, weil der Kospi zuvor in einer heißen Spekulationsphase besonders stark nach oben gejubelt wurde.

Aus Südkorea wurden viele Margin-Calls berichtet, die am Dienstag zu dem heftigen Ausverkauf beitrugen.

Als sich dies an den anderen Finanzmärkten herumsprach, wurden viele andere Märkte in Mitleidenschaft gezogen.

Schauen wir mal, wie sich diese Ausverkaufswoche auf die wichtigsten Indizes ausgewirkt hat …

Dax – dreiundzwanzigtausend fünfhunderteinundneunzig Punkte … Wochenveränderung minus sechs Komma sieben Prozent … seit Jahresbeginn minus drei Komma sieben Prozent.

S-and-P fünfhundert – sechstausend siebenhundertachtunddreißig Punkte … minus zwei Komma null Prozent in der Woche … minus eins Komma sechs Prozent seit Jahresbeginn.

Nikkei – fünfundfünfzigtausend sechshunderteinundzwanzig Punkte … minus fünf Komma fünf Prozent in der Woche … plus zehn Komma fünf Prozent im Jahr zweitausend sechsundzwanzig.

Shanghai A – viertausend sechshundertsechzig Punkte … minus eins Komma eins Prozent in der Woche … plus null Komma sieben Prozent seit Jahresbeginn.

Euro zu Ju-Es-Dollar – eins Komma sechzehn … Wochenveränderung minus eins Komma sieben Prozent.

Euro zu Yen – einhundertdreiundachtzig Komma vierundzwanzig … minus null Komma sechs Prozent.

Zehnjährige Ju-Es-Anleihe – vier Komma vierzehn Prozent.

Umlaufrendite Deutschland – zwei Komma neunundsiebzig Prozent.

Feinunze Gold – fünftausend einhundertdreiundfünfzig Ju-Es-Dollar … minus zwei Komma vier Prozent in der Woche … plus neunzehn Komma drei Prozent seit Jahresbeginn.

Fass Brent-Öl – zweiundneunzig Komma dreiundvierzig Ju-Es-Dollar … plus sechsundzwanzig Komma acht Prozent in der Woche … plus einundfünfzig Komma neun Prozent im Jahr.

Kupfer – zwölftausend neunhundertzwei Ju-Es-Dollar … minus drei Komma drei Prozent … plus drei Komma neun Prozent seit Jahresbeginn.

Baltic Dry Shipping Index – zweitausendeinhundertachtunddreißig Punkte … minus null Komma eins Prozent … plus dreizehn Komma neun Prozent.

Bitcoin – achtundsechzigtausend einhunderteins Ju-Es-Dollar … plus sechs Komma vier Prozent in der Woche … minus zweiundzwanzig Komma vier Prozent seit Jahresbeginn.

Der Ölpreis springt diese Woche um nahezu dreißig Prozent an. Auch der Bitcoin kann diese Woche zulegen.

Schauen wir mal, wie sich die angespannte Situation auf die Stimmung der Anleger auswirkt …

Ich hoffe, die Einblicke heute waren hilfreich für Sie.

Mehr Details finden Sie wie immer auf heibel-ticker Punkt D-E.

Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen haben, freue ich mich über Ihre Nachricht.

Und nächste Woche gibt’s die nächste Folge … bis dahin.