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EZB öffnet Euro weltweit US-Zölle kippen Rallye Anleihen im Fokus KI-Agenten treiben Krypto

Stephan Heibel Season 2026 Episode 8

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Die Europäische Zentralbank öffnet ihre Euro-Liquidität künftig für Zentralbanken weltweit und positioniert Europa damit strategisch als Alternative zum US-Dollar. Gleichzeitig sorgen Gerüchte um einen möglichen vorzeitigen Abgang von Christine Lagarde für politische Brisanz. In den USA erklärt das Oberste Gericht Trumps IEEPA-Zölle für rechtswidrig – Einzelhändler starten daraufhin eine Rallye, und die Folgen für das Heibel-Ticker-Portfolio werden detailliert analysiert.

Im Schwerpunkt von Kapitel 4 geht es um lang laufende US-Unternehmensanleihen und die Frage, ob sie von einer möglichen lockereren Zinspolitik profitieren könnten. Dabei werden Zinsstruktur, Wechselkursentwicklung und Renditeeffekte systematisch durchgerechnet. Zudem stehen geopolitische Risiken rund um einen möglichen Militärschlag gegen den Iran im Fokus.

Weitere Themen sind die aktuelle Sentimentlage, Quartalszahlen von Palo Alto, Neuaufträge bei Boeing sowie die strategische Bedeutung von KI-Agenten im Kryptomarkt. Warum Stablecoins für KI-Zahlungen praxistauglicher sind als das klassische Bankensystem, wird ebenfalls eingeordnet.

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Moin aus Hamburg. –

Willkommen beim Heibel-Ticker Podcast. Schön, dass Sie dabei sind. –

Erfahrene Zuhörer, die das Intro schon kennen, können rund dreißig Sekunden vorspringen. –

Für alle anderen – hier gibt’s für Privatanleger jede Woche den Überblick über die wichtigsten Themen unserer Heibel-Ticker-Ausgabe. Mit fundierten Marktanalysen und Börseneinschätzungen. –

Gelesen von einer K-I-generierten Stimme, die wir Schritt für Schritt optimieren, damit sie natürlicher klingt. –

Da die Erstellung der Wochenausgabe freitags oft mehr als zehn Stunden dauert und meist bis in den Abend reicht, spare ich mir das anschließende Vorlesen. –

So bleibt mehr Zeit für die Recherche und die inhaltliche Arbeit. –

Und jetzt geht’s direkt in die aktuelle Ausgabe. –

– Liebe Börsenfreunde, –

Die heutige Ausgabe ist Kapitel-vier-lastig. –

Im Kapitel vier habe ich zunächst die interessante Idee eines Heibel-Ticker-Mitglieds verfolgt, lang laufende Anleihen von Ju-Es-Unternehmen ins Portfolio zu holen, die von einer lockeren Zinspolitik des nominierten Ju-Es-Notenbankpräsidenten Kevin Warsh profitieren würden. –

Es ist nicht so einfach … wir müssen die unterschiedliche Zinsentwicklung für kurz- und langlaufende Anleihen betrachten – sowie die Auswirkung auf den Wechselkurs berücksichtigen. –

Systematisch gehe ich die einzelnen Themen durch und rechne aus, was sich lohnt – und was nicht. –

Ich habe mir viel Mühe gegeben, damit diese Gedankenschritte für jeden von Ihnen nachvollziehbar sind. –

Dann haben wir noch den drohenden Militärschlag der Ju-Es-A in Kooperation mit Israel gegen den Iran. –

Ebenfalls in Kapitel vier habe ich mutmaßliche Reaktionen unserer im Heibel-Ticker-Portfolio befindlichen Aktien ausgearbeitet. –

Und kaum war ich damit fertig, da erklärt das Oberste Ju-Es-Gericht viele Ju-Es-Zölle für rechtswidrig. –

Die Aktienmärkte – insbesondere Einzelhändler – starteten heute Nachmittag eine Rallye. –

Die Auswirkung dieser Entscheidung auf unsere einzelnen Portfoliotitel habe ich ebenfalls analysiert. –

Ein langes Kapitel vier also. –

Ich hoffe, meine Gedanken sind für Sie gut verständlich ausgearbeitet. –

Kapitel zwei behandelt die Entscheidung der E-Z-B, Euro auch den Zentralbanken der ganzen Welt zur Verfügung zu stellen. –

Zudem gibt es Gerüchte, E-Z-B-Chefin Christine Lagarde könne ihr Amt vorzeitig zur Verfügung stellen. –

Ich erkläre, warum. –

Zu meiner Bitcoin-Analyse der Vorwoche gab es im Netz Verständnisfragen. –

Am Ende von Kapitel zwei erkläre ich, wie K-I-Agenten in der Kryptowelt Zahlungen austauschen können – und warum das in unserer Bankenwelt nicht funktioniert. –

Die Sentimentanalyse in Kapitel drei zeigt, dass unsere Umfrageteilnehmer stark auf steigende Kurse setzen. –

Die Rückschlagsgefahr ist daher groß. –

Doch zunächst wurde eine Rallye losgetreten. –

Ich analysiere, wie sich diese Sentimentverfassung in den kommenden zwei Wochen auflösen könnte. –

Natürlich gibt es eine Reihe von Updates zu unseren Heibel-Ticker-Portfoliotiteln in Kapitel fünf. –

Im Wochenverlauf habe ich die Q-Zahlen von Palo Alto kommentiert und zu den Neubestellungen bei Boeing Stellung bezogen. –

Die heutige Leserfrage beschäftigt sich mit der Qualität der Programmierleistung von Claude. –

Ist K-I schon in der Lage, eigenständig zu programmieren? –

Und was bedeutet das für Geschäftsmodelle, die auf starke Programmierleistungen bauen? –

Meine Antwort dazu lesen Sie in Kapitel sechs. –

Natürlich gibt es wie immer eine tabellarische Übersicht über unser Heibel-Ticker-Portfolio in Kapitel sieben. –

Nun wünsche ich eine anregende Lektüre. –

take share, Ihr Börsenschreibel –

Stephan Heibel –

Chefredakteur und Herausgeber des Heibel-Ticker Börsenbriefs. –

–––

Zwei. – So tickt die Börse: –

E-Z-B öffnet sich Zentralbanken weltweit. –

Dax plus ein Komma drei Prozent. –

Ess-und-Pi fünfhundert plus null Komma vier Prozent. –

Europa ist weiterhin gefragt bei Anlegern. –

Diese Woche steuerte E-Z-B-Chefin Christine Lagarde ihren Teil zu dieser Aufbruchstimmung bei. –

Auf der Münchner Sicherheitskonferenz gab sie bekannt, dass künftig sämtliche Zentralbanken weltweit mit Euro versorgt werden. –

Dies gilt bis zu einem Höchstbetrag von fünfzig Milliarden Euro. –

Länder, die sanktioniert sind, sind natürlich ausgeschlossen. –

Bislang gab es dieses Angebot nur für einige ausgewählte Zentralbanken Osteuropas. –

Der Rest der Welt wurde von den Ju-Es-A mit Ju-Es-Dollar versorgt. –

Mit dieser Öffnung positioniert sich Europa also finanzpolitisch als Alternative zu den Ju-Es-A. –

Die verlässliche Verfügbarkeit des Euros für Länder wie Südafrika oder Vietnam positioniert im zweiten Schritt Europa für deren Wirtschaft als verlässlichen Partner. –

Derzeit dominiert der Ju-Es-Dollar mit global über fünfzig Prozent an Währungsreserven das internationale Geschehen – gefolgt vom Euro mit zwanzig Prozent. –

Dieser Schritt zeigt, welch wichtige Funktion die E-Z-B für Europa hat. –

Umso wichtiger ist es, dass dieser wichtigen Institution eine verlässliche Person vorsteht. –

In Frankreich wird im April zweitausendsiebenundzwanzig neu gewählt. –

Lagardes Amtszeit geht bis zum Oktober zweitausendsiebenundzwanzig. –

Mit dem „Rechtsruck“ in Europa ist es nicht unwahrscheinlich, dass Macron seine Mehrheit in Frankreich verliert und der Rassemblement National den nächsten Präsidenten stellen wird. –

Dieser wird bei der Neubesetzung der E-Z-B-Spitze mitsprechen. –

Zweitausendneunzehn gab es einen – schmutzigen – Deal zwischen Deutschland und Frankreich: –

Lagarde bekam die E-Z-B und Ursula von der Leyen wurde Präsidentin der E-U. –

Es gibt bis heute viel Kritik an diesem Deal, da die Spitzen nicht gewählt, sondern durch Klüngel in die Ämter gehoben wurden. –

Das Volk war und ist bei diesen Entscheidungen nicht vorgesehen – auch wenn der Wahlkampf in der E-U damals mit konkreten Personen geführt wurde. –

Nun kommen Gerüchte auf, Lagarde könnte vorzeitig abtreten, um Merz und Macron zu ermöglichen, einen Nachfolger für die E-Z-B zu nominieren – bevor in Frankreich neue Machtverhältnisse, gegebenenfalls anti-europäische Machtverhältnisse herrschen. –

Hmm … das Timing der Ausweitung der globalen Euro-Versorgung ist beachtenswert. –

Die Ju-Es-A als ehemals verlässlicher Partner werfen immer mehr Fragen auf. –

Da ist es nur hilfreich, sich auch finanztechnisch von den Ju-Es-A zu lösen. –

Ein Wermutstropfen für all jene – wie auch mich – dass die Geldpolitik der E-Z-B eben doch nicht völlig unpolitisch erfolgen kann. –

Was ist sonst noch diese Woche passiert? –

Nun, die K-I erobert ein Feld nach dem anderen – heute das Gebiet der Kollaborationssoftware. –

Atlassian gab diese Woche neun Prozent ab. –

Amazon ist nun das Unternehmen mit weltweit dem höchsten Umsatz – damit wird Walmart abgelöst. –

Die Deutsche Bank und die Commerzbank führen die Liste der Wochengewinner mit plus fünf Prozent und plus sieben Prozent respektive an. –

In Europa stürmt A-S-M-L an die Spitze, da die vielen K-I-Chips auf A-S-M-L-Maschinen gefertigt werden müssen und die Fertigungskapazität ausgeweitet werden muss. –

Am Ende des Euro Stoxx fünfzig stehen Luxusmarken wie Hermes, Ferrari und Essilor Luxottica – vor dem Hintergrund der drohenden Auseinandersetzung im Iran. –

Mehr dazu in Kapitel vier. –

Heute entschied das Oberste Gericht in den Ju-Es-A, dass Trumps Erlass I-E-E-P-A rechtswidrig ist. –

Mit diesem Erlass verfügte Trump Zölle, ohne den Kongress einzubinden. –

Insbesondere Einzelhändler ziehen heute die Aktienmärkte nach oben, da sie künftig weniger Zölle zahlen müssen. –

Vielleicht werden die in den vergangenen Monaten gezahlten Zölle sogar rückabgewickelt. –

Schauen wir mal, wie sich die wichtigsten Indizes vor diesem Hintergrund im Wochenvergleich entwickelten. –

Dax bei fünfundzwanzigtausendzweihunderteinundsechzig Punkten – Wochenplus ein Komma vier Prozent – seit Jahresbeginn plus drei Komma eins Prozent. –

Ess-und-Pi fünfhundert bei sechstausendneunhundertzehn Punkten – Wochenplus null Komma fünf Prozent – seit Jahresbeginn plus null Komma neun Prozent. –

Nikkei bei sechsundfünfzigtausendachthundertsechsundzwanzig – minus null Komma zwei Prozent in der Woche – seit Jahresbeginn plus zwölf Komma neun Prozent. –

Shanghai A bei viertausendsechshundertsechzig – unverändert in der Woche – seit Jahresbeginn plus null Komma sieben Prozent. –

Euro zu Ju-Es-Dollar bei eins Komma achtzehn – minus null Komma acht Prozent in der Woche – seit Jahresbeginn plus null Komma drei Prozent. –

Euro zu Yen bei einhundertzweiundachtzig Komma sechsundsechzig – plus null Komma sieben Prozent – seit Jahresbeginn minus null Komma fünf Prozent. –

Zehnjahres-Ju-Es-Anleihe bei vier Komma null neun Prozent – Wochenveränderung null Komma null drei – seit Jahresbeginn minus null Komma null acht. –

Umlaufrendite Deutschland bei zwei Komma sechsundsechzig Prozent – minus null Komma null vier – seit Jahresbeginn minus null Komma null zwölf. –

Feinunze Gold bei fünftausendsiebzig Ju-Es-Dollar – plus ein Komma null Prozent – seit Jahresbeginn plus siebzehn Komma vier Prozent. –

Fass Brent-Öl bei einundsiebzig Komma sechsundsiebzig Ju-Es-Dollar – plus fünf Komma sechs Prozent – seit Jahresbeginn plus siebzehn Komma neun Prozent. –

Kupfer bei zwölftausendachthundertneun Ju-Es-Dollar – minus null Komma fünf Prozent – seit Jahresbeginn plus drei Komma eins Prozent. –

Baltic Dry Shipping bei zweitausendneunzehn – minus drei Komma sechs Prozent – seit Jahresbeginn plus sieben Komma sechs Prozent. –

Bitcoin bei siebenundsechzigtausendsiebenhundertvierundzwanzig Ju-Es-Dollar – minus ein Komma acht Prozent – seit Jahresbeginn minus zweiundzwanzig Komma neun Prozent. –

In Finanzforen wird diskutiert, warum K-I-Agenten denn nicht einfach Euro und Ju-Es-Dollar für Zahlungen nutzen. –

Das hätte noch den Vorteil, Preisschwankungen zu vermeiden. –

In dieser Überlegung stecken gleich zwei Missverständnisse. –

Zum einen können K-I-Agenten kein Bankkonto eröffnen. –

Banken können nur Konten für Menschen eröffnen. –

Die Menschen müssen sich ausreichend legitimieren. –

Was also, wenn ein Mensch seinem K-I-Agenten Zugriff auf sein Bankkonto gewährt? –

Nun … Transaktionen im Bankensystem sind ungleich träger. –

Das vierundzwanzig-sieben der Kryptowelt gibt es dort nicht. –

Zudem kann das Zahlungsnetzwerk der Banken – beispielsweise Swift – politisch beeinflusst werden, etwa durch Sanktionen. –

Das funktioniert bei Zahlungen, die vollständig zwischen den beiden betroffenen Entitäten – also K-I-Agenten – abgewickelt werden können, nicht so. –

Ist die Transaktion nach wenigen Sekunden abgeschlossen, dann ist die Zahlung verlässlich geflossen. –

Das Problem der Preisschwankungen der Kryptowährungen kann man ebenfalls leicht umgehen, indem man Zahlungen in Stablecoins vornimmt – wie beispielsweise dem Ju-Es-Di-Ci oder E-U-R-C von Circle – oder dem Ju-Es-Di-Ti, Tether. –

Diese Krypto-Stablecoins sind in ihrem Wert eins zu eins an die zugrunde liegende Währung gekoppelt. –

Ich bleibe also bei meiner in Kapitel vier des Heibel-Tickers der Vorwoche formulierten Erwartung, dass der nächste Krypto-Hype – der sich dann sicherlich auch erneut auf den Bitcoin ausweiten wird – durch K-I-Agenten ausgelöst wird. –

Ich hoffe, die Einblicke heute waren hilfreich für Sie. –

Mehr Details finden Sie wie immer auf heibel-ticker Punkt d e. –

Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen haben, freue ich mich über Ihre Nachricht. –

Und nächste Woche gibt’s die nächste Folge – bis dahin. –